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Über M.M.HANEL

Liebe das Wort, die Schrift und den Geist. Fragen und Kritik sind jederzeit willkommen - denn es ist genug dem Vorurteile gehuldigt - einem der sich überwichtig gebenden Götzen des Zeitalters.

Glaube, Liebe, Hoffnung

Frauen und Islam

Ich darf mit Fug und Recht behaupten äußerst populär zu sein. Jeden Tag aufs neue genieße ich ganze 25 Minuten die ungeteilte Aufmerksamkeit der Erstklässler, wenn ich meinen Sohn zur Klasse begleite und ihn wieder abhole. Zu verdanken habe ich das einem Schlüsselanhänger, in Form eines Rubik Würfels, der mich genau 1 Euro gekostet hat. Es sind die kleinen Dinge des Lebens. Fast jeder Klassenkamerad darf mal drehen und rätseln und alle Kinder sind immer wieder fasziniert von diesen herrlichen Algorithmen.

Während dieser Wartezeit ereignen sich tausend Kleinigkeiten, die das Leben so lebenswert machen.

Zuerst möchte ich aber die elend lange Wartezeit erklären. 20 Minuten warte ich morgens gemeinsam mit meinem Sohn darauf, dass die Lehrerin ihren Arbeitstag beginnt. Früher fing in dieser Schule der Unterricht um 8.00 Uhr an. Die Lehrer kamen aber immer erst 20 Minuten später in die Klassen. Um diesen Plauderei, Tratsch und Kaffeeschlürf-Zustand einen halbwegs…

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UMFRAGE: SITUATION MUSLIMISCHER MAEDCHEN und FRAUEN

Umfrage:
Situation Muslimischer Mädchen und Frauen im deutschsprachigen Raum

Aus 2006 – doch aktueller denn je … und gehackt noch dazu …

Die zusammengefassten Ergebnisse dieser anonymen Umfrage wird hier von GSIW veröffentlicht werden, sobald mind. 200 Umfragebögen retourniert wurden. Spätestens jedoch Ende 2006.

Wir bitten Sie diese Umfrage möglichst vielen Ihrer Schwestern im Islam bekannt zu machen und Sie um die Teilnahme zu ersuchen.

Die Ergebnisse stehen dann öffentlich zu Verfügung und geben Entscheidungshilfen vor allem für muslimische Vereine und andere Organisationen, welche Schwerpunkte in deren Öffentlichkeitsarbeit in nächster Zeit – in Hinblick auf ein verbessertes Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen – zu forcieren wären.

Vergelt’s Gott – Jazakum Allahu Khairan

Ihr GSIW Team

Die Umfrage erbrachte im Zeitraum vom 21. September bis 9.10.2006 – 232 online Rücksendungen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich … die Ergebnisse wurden nur von mir UNBEKANNTEN beachtet und zeitigten nur UNBEKANNTE Auswirkungen.

HIER GEHT ES ZUR UMFRAGE-AUSWERTUNG

INTERPELLATION QUADRANTI an den BUNDESRAT

Interpellation

Immer wieder sorgen Aussagen von in der Schweiz praktizierenden Imamen für Aufsehen und immer wieder erstaunt, dass umstrittene Imame in Moscheen predigen können.
Dies ist in meinen Augen schädlich für ein friedliches Miteinander in unserem Land. Ansatzpunkte, um gegen streitbare Imame vorzugehen, bieten sich insbesondere auf drei Ebenen:
Erstens mittels der Wahrung des religiösen Friedens und der öffentlichen Ordnung, was primär Sache der Kantone ist.
Zweitens kann strafrechtlich erfolgt werden, wer zu Gewalt und Rassismus, etwa in Form sogenannter Hasspredigten, aufruft.
Drittens gibt es im Bereich des Migrationsrechts Ansatzpunkte mittels der Einreisebestimmungen und des Aufenthaltsrechts.
In diesem Zusammenhang stellen wir dem Bundesrat folgende Fragen:

1. Erachtet er die in den relevanten Rechtsbereichen zur Verfügung stehenden Mittel als genügend, um gegen Hassprediger und weitere illegale Aktivitäten im Umfeld religiöser Gruppierungen?

2. Welche zusätzlichen rechtlichen oder vollzugstechnischen Massnahmen müssten seiner Meinung nach ergriffen werden, um die angesprochenen Probleme allenfalls effektiver bekämpfen zu können?

3. Sieht er insbesondere im Migrationsbereich Handlungsbedarf, um illegale Aktivitäten wirkungsvoller zu unterbinden?

4. Welche Massnahmen zur Bekämpfung illegaler Aktivitäten im religiösen Umfeld stehen den Schweizer Nachbarstaaten zur Verfügung?

5. Welche Vor- und Nachteile sieht er in der Schaffung einer Imam-Ausbildung in der Schweiz und in der staatlichen Anerkennung des Islams in der Schweiz?

Antwort des Bundesrates

1./2. Der Bundesrat beurteilt die vorhandenen Mittel als ausreichend, um gegen sicherheitsgefährdende Hassprediger vorzugehen. Das Bundesamt für Polizei fedpol erlässt Einreiseverbote und Ausweisungen gestützt auf Artikel 67 Absatz 4 und Artikel 68 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; SR 142.20) gegenüber ausländischen Predigern, wenn sie die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz unmittelbar gefährden. Dabei stützt sich fedpol auf die Erkenntnisse des Nachrichtendienstes des Bundes. Geht von ausländischen Hasspredigern eine Gefahr für die öffentliche Ordnung aus, fällt der Erlass eines Einreiseverbots in die Zuständigkeit des Staatssekretariates für Migration, das diese Massnahme gestützt auf Artikel 67 Absatz 2 AuG verfügt. Befinden sich solche ausländischen Prediger bereits in der Schweiz, können die kantonalen Behörden gestützt auf Artikel 62 Buchstabe c und Artikel 63 Absatz 1 Buchstabe b AuG prüfen, ob die Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung zu entziehen ist. Anschliessend werden sie aus der Schweiz weggewiesen und mit einem Einreiseverbot belegt. Im Bereich des präventiven Staatsschutzes dürfen die Sicherheitsorgane des Bundes und der Kantone Informationen über islamistische Imame unter Berücksichtigung der gesetzlichen Schranken bearbeiten. Sie tun dies beispielsweise wenn der begründete Verdacht besteht, dass terroristische oder gewalttätig-extremistische Tätigkeiten durch Predigen religiösen Hasses vorbereitet werden. Wer in religiösem Zusammenhang Hass predigt, kann sich unter einem strafrechtlichen Blickwinkel insbesondere nach den Artikeln 259 (Öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit) und 261bis (Rassendiskriminierung) des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) strafbar machen. Gestützt auf den neuen Artikel 66abis StGB (Fassung gemäss der Änderung vom 20. März 2015 des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes, BBl 2015 2735) der am 1. Oktober 2016 in Kraft tritt, wird das Gericht gegen eine Ausländerin oder einen Ausländer eine Landesverweisung von 3-15 Jahren anordnen können, wenn diese oder dieser wegen einer der oben erwähnten Straftaten zu einer Strafe verurteilt oder gegen sie oder ihn eine stationäre Massnahme angeordnet wird. Zudem sind mit dem (befristeten) Bundesgesetz vom 12. Dezember 2014 über das Verbot der Gruppierungen „Al-Qaida“ und „Islamischer Staat“ sowie verwandter Organisationen (SR 122) jegliche Unterstützungsleistungen gegenüber diesen Organisationen, namentlich Propagandaaktionen, strafrechtlich erfasst.

3. Die in Ziffer 1 und 2 erläuterten ausländerrechtlichen und strafrechtlichen Zwangsmittel sowie die den Sicherheitsbehörden zur Verfügung stehenden Mittel zur Überwachung der Hassprediger reichen grundsätzlich aus. Sie stellen insbesondere auch in präventiver Hinsicht sicher, dass Personen, die nachweislich die öffentliche Ordnung und Sicherheit oder die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz gefährden, entweder nicht in die Schweiz gelangen können oder aus der Schweiz aus- oder weggewiesen werden und mit einem Einreiseverbot belegt werden können.

4. Wie in der Schweiz werden auch in den Nachbarländern Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien die „öffentliche Aufforderung zu Straftaten“ und die „Hetze“ gegen Teile der Bevölkerung wie beispielsweise religiöse Gruppen strafrechtlich geahndet.

5. Aufgrund der Rolle von Imamen und anderen Verantwortlichen für die religiöse Führung und die Integration von Ausländern hält es der Bundesrat für wichtig, Weiterbildungsmöglichkeiten für Imame zu schaffen.
Zu diesem Ergebnis kam auch das Nationale Forschungsprogramm 58 „Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft“. Der Bundesrat hält daher die Schaffung institutionalisierter Weiterbildungsbildungsmöglichkeiten für muslimische Betreuungspersonen für sinnvoll. Er hat deshalb die Entstehung des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft (SZIG) begrüsst und unterstützt (vgl. Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Marra 14.3783).

Für die Regelung des Verhältnisses von Kirche und Staat sind im Übrigen die Kantone zuständig (Art. 72 Abs. 1 BV).
Link zur Veröffentlichung des Bundes:

Hintergründe sind bekannt.

Die hier LEBENDEN MUSLIME – oder WER?

MUSLIME in der SCHWEIZ

Zitat aus dem nicht besonders unterhaltsamen Artikel der Aargauer Zeitung:
http://www.aargauerzeitung.ch/kommentare-aaz/muslime-in-der-schweiz-drei-missverstaendnisse-130245351

„Wer sich zu den  h i e r l e b e n d e n  Muslimen zählt, soll eine Handlungsanweisung des Propheten nicht allzu ernst nehmen.“

Hier mein LESERBRIEF, der leider nicht veröffentlicht wird … WARUM NUR … zu frech?
Bestimmt nicht … !

Nun – ein Vorschlag, der von Muslimen und deren „STARKEN Organisationen“
auch mit dem Minderungswörtchen „allzu“ nicht akzeptiert werden KANN.
Islamische Lebensweise legt nun mal absoluten Wert auf das Wort Gottes,
den KORAN, und relativ sehr grossen Wert auf die Handlungsanweisungen des
Propheten, die SUNNA.

Und WER legt Wert auf „SCHWACHE muslimische Verbände“ ?
Hoffentlich nicht sie selbst …!
Oder sollten gar nur die hier „hier t o t e n Muslime“ ausgenommen sein?
„Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“ ,,, sagt ein geflügeltes Wort, nicht?
Doch nicht mal das könnte in Bezug auf die Muslime in der Schweiz durchgehen … wenn man die Sachlage um muslimische Grabfelder recht bedenkt. (Ein wenig Sarkasmus muss in der Schweiz erlaubt sein!)

WIR – können uns NUR und das gerne, weil ausreichend – auf die Einhaltung und Befolgung der SCHWEIZER Gesetze einigen – und das sollte eigentlich GENUG sein, um eine STARKE SCHWEIZ
zu garantieren.
WER kann mit GUTEN Argumenten widersprechen?

 

 

ISLAM … reformierbar?

Auszug aus einer vom System gelöschten „VIMENTISDISKUSSION“

http://www.gsiw.ch/REBMANN.pdf

Oder: „Über den korrekten Umgang mit Muslimen im Land“

Ad 1. Um diese Frage nach REFORM zu beantworten und eine Antwort darauf zu verstehen, ist es erforderlich, wahr-zunehmen, was Muslime unter ISLAM verstehen (können) und ein diesbezüglich differenziertes Verständnis zu entwickeln.

a.) ISLAM, als vom Schöpfer im universellen Wesen aller Schöpfung ursprünglich angelegte Ein- und Ausprägung.
D.h. alle Schöpfung, sozusagen jedes Atom „weiß“, dass es aufgrund seiner Erschaffung in der Zeit, dem über alle Zeit und Verursachung erhaben Schöpfer ergeben IST (ja, unter diesem Aspekt gesehen – SEIN MUSS)! Darüber gibt es KEINE Diskussion … es sei denn bei Wesen, die mit freiem Willen beeigenschaftet sind und daher in der Lage sind – diese angenommene Tatsache (das Vorhandensein eines SCHÖPFERS und die Selbstwahrnehmung als GESCHÖPF) zu VERNEINEN … woraus sich allerdings ganz klar das Erfordernis (vom Standpunkt des „angenommenen“ Schöpfers) nach Religion, Rechtleitung, Zurückbindung ergibt.

b.) ISLAM, als „die universelle, natürliche RELIGION“ der Menschen – beginnend mit ADAM und EVA.
Aus oben kurz ausgeführtem Verständnis in Bezug auf das Verhältnis zwischen Schöpfer und Geschöpf ist es für Muslime ganz klar, dass die Religion ADAM und EVAs, „DER Islam“ (die „Gottergebenheit“ in ihrer damaligen FORM) war. Jetzt wird einsichtig, so Gott will, warum die Muslime alle alttestamentarischen Propheten und auch Jesus (Friede und Gottes Segen auf ihnen allen) als MUSLIME, Befolger und Bezeuger des Islams ansehen. – Das Alte Testament (Bibel) wird also als islamische Offenbarung erachtet, als „erste, von Gott den Menschen gegebene Verfassung“ … die „mosaische Ausrichtung“. – Das Neue Testament (Bibel) stellt somit eine Adaption, eine, von Gott angeordnete RE-FORM dieser ersten Verfassung dar … die „jesuanische Ausrichtung“. – Das Letzte Testament (der Qur’an ) stellt den nächsten Schritt der göttlich angeordneten Adaption (angepasst an die inneren, seelisch-geistigen Veränderungen, die Entwicklung des Menschen und der dadurch aufgetretenen äußeren, Mensch versursachten Bedingungen), RE-FORM und göttlich bestimmten „Evolution“ der islamischen Verfassung dar … „muhammadanische Ausrichtung“ – die nun, für Muslime – die letztgültige Verfassung, ganz auf die geistige Entwicklungsstufe des modernen Menschen hin ausgerichtet, darstellt. Ich erlaube mir zu sagen, der Qur’an als ein „Up-date“ der vorherigen Verfassungsversionen, welche dadurch zwar nicht als völlig ungültig, aber doch als out-dated (to be „no more supported“, sozusagen) verstanden werden.

c.) ISLAM, als die von Menschen organisierte, gelebte Religion;
Islam, als die von Menschen, aus religiös bestimmter Weltsicht heraus praktizierte, ausge-FORM-te Lebensweise. Hier möchte dem denkenden und historisch forschenden Geist einsichtig werden, dass der, unter diesem Aspekt untersuchte Islam, so viele verschiedene Ausprägungen erfahren hat, wie die, sich dem Islam angehörenden Völker, schon nur ganz äußerlich betrachtet, von einander unterscheiden.

d.) ISLAM, als von unterschiedlich geprägten und gebildeten Muslimen (oder sogar Nicht-Muslimen) angesehenes religiöses IDEAL oder vorgestellte Ideal-FORM (oder das vorgestellte „NEGATIV“).
Hierzu muss ich keine weiteren Erläuterungen mehr anführen – hat doch jedes Individuum hierzu wohl eine Meinung, die sich durchaus von der diesbezüglichen Meinung des „Nächsten“ unterscheiden mag.

Aus dieser differenzierten Sicht geht hervor – so steht zu hoffen – dass der Islam, so wie in a.) und b.) dargestellt, NICHT reformfähig ist, soweit es in der Gewalt, Macht und Befugnis der Menschen steht … da eine diesbezügliche REFORM nur dem Schöpfer alleine zukommt. Somit ist auch eine REFORM (Veränderung, Kürzung, Streichung von Passagen und Wörtern, etc.) des Qur’ans (natürlich als absolutes „Wort Gottes“ verstanden) völlig ausgeschlossen (und dieses Verständnis hat gar nichts mit „anti- liberal“, „anti- fortschrittlich“ oder dergleichen zu tun … sondern mit einfachster Logik – welcher sich offenbar sogenannte fortschrittliche, moderne oder liberale Kreise verweigern … nun denn, so sei es …).

Ein Islam, wie er unter c.) und d.) beschrieben ist, ist allerdings durchaus reformfähig. Ist doch alles, welches der Menschen zeitlicher Verfügungsgewalt anheimgestellt ist, der VERGESSLICHKEIT, NACHLÄSSIGKEIT, GEWOHNHEIT, TRÄGHEIT und allerlei weiteren menschlichen Tugenden und Untugenden ausgeliefert. Aus Platzgründen möchte ich hier nicht ausführlicher werden. Doch ganz GRUNDSÄTZLICH soll man, will man sich sprachlich vernünftig und nachhaltig ausdrücken, auch an diesem Punkt nicht davon sprechen, den ISLAM REFORMIEREN zu wollen oder von einem reformbedürftigen Islam sprechen.
Vielmehr ist es das VERSTÄNDNIS, welches sich die verschiedensten Menschen innerhalb der letzten 1400 Jahre in Bezug auf „ihren“ Islam oder „den der anderen“ gemacht haben, reformfähig und ganz bestimmt reformbedürftig! Änderten sich nicht nur die historischen Bedingungen auf, sozialer, wissenschaftlicher, politischer, intellektueller, usw. Ebene im Laufe der Jahrhunderte, es sind auch die Bedingungen, aufgrund welcher die heute lebenden menschlichen Individuen ihr Verständnis hinsichtlich „Gott, der Welt und sich selbst“ innerhalb ihrer eigenen, einen Lebensspanne entwickeln, ganz unterschiedlicher FORM. Wird doch deren Verständnis durch sich stets änderndes Wissen, bestimmte Bildung, individuell unterschiedliche geistige Fähigkeiten, Umwelteinflüsse, Erziehung etc. geformt. Und WER möchte nun – bis hier her gelangt – die REFORMFÄHIGKEIT und REFORMBEDÜRFTIGKEIT des menschlichen, eigenen, individuellen und damit auch gesellschaftlichen Verständnisses (natürlich auch in Hinblick auf die in Ihrem Absatz 3 angesprochenen Themen), nicht nur seiner Welt, sondern auch seinem Gott und seiner Religion gegenüber, in Abrede stellen?

Ad 2. Mein Verständnis in Bezug auf die Frage nach der Reform des Islams hoffe ich halbwegs einsichtig dargelegt zu haben und schätze, dass ich damit auch eine Form gefunden habe, die auch innerhalb der VIOZ jedenfalls mehrheitsfähig, auch reformfähig, aber im Wesentlichen nicht reformbedürftig ist.

Auf den zweiten Teil Ihrer Frage lassen Sie mich rückfragen:
Verstehen Sie unter endgültiger Säkularisierung in der Schweiz, dass der Staat die Ausübung aller Religion im privaten Bereich unangetastet zulässt?
Natürlich unter den Bedingungen der gehörig freiwilligen Ausübung unter den individuellen Anhängern und der unbedingten Wahrung ihrer Würde, Unversehrtheit und Vermögens? Und dass der Staat im Öffentlichen die praktische Ausübung und Sichtbarkeit aller Religionen unter Einhaltung der prinzipiellen GLEICHBERECHTIGUNG, Fairness und vernünftigen Ausrichtung auf gesellschaftliche WOHLFAHRT zulässt und gesetzlich wohlwollend regelt? Wenn ja, dann gehe ich mit geziemender Gewissheit davon aus, dass die Mehrheit der Muslime im Land, ich und auch die VIOZ, politische Maßnahmen in diese Richtung tatkräftig unterstützen.

HÄNDEDRUCK spaltet SCHWEIZER

Hier nochmals der LINK zur VIMENTIS Debatte aus 2012, die nun weitergeführt wird:

Hier der LINK zum ersten Interview mit SCHWEIZ am SONNTAG

Hier eine weitere Interviewanfrage des RSI:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Korrespondentin aus Zürich für die Tagesschau der Italienischen Schweiz. Ich mache heute ein Bericht über die Schüler in Therwil, die das Hand der Lehrerinnen nicht schütteln wollen. Ich habe vergeblich versucht, mit jemandem von Ihnen ein Interview abzumachen. Ich habe im Blick-Online diese Stellungnahme gefunden,  und werde sie in meinem Bericht zitieren, ausser jemand vom VIOZ doch noch etwas dazu zu sagen hätte.

„M. Muhammad Hanel, Mediensprecher der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) nahm in einem Blogeintrag Stellung zur neuen Regelung. «Diese Regelung der höflichen Zurückhaltung gilt nicht für Kinder (Knaben oder Mädchen), sondern für adoleszente Menschen beiderlei Geschlechts. Also für geschlechtsreife junge Frauen und Männer gleichermassen im Hinblick auf das andere Geschlecht.» Es gehe dabei lediglich um den Respekt und um Höflichkeit.“

Freundliche Grüsse
Lidia Debernardi
Korrespondentin Zürich

Fernsehen 
www.rsi.ch

Antwort von Muhammad Hanel

Sehr geehrte Frau Debernardi.

Anbei das GESAMTE Interview mit der Schweiz am Sonntag – es wurde inhaltlich nur teilweise publiziert:
Es ist aber WICHTIG beide Aspekte – das PRO und das CONTRA zu veröffentlichen, damit die Position der Muslime umfänglich verstanden werden kann.
 
und der Link zum diesbezüglichen Diskurs aus 2012:

 

Hinzuzufügen wäre noch, ob man den Grundsatz im Auge behält, dass sich INTEGRATION GRUNDSÄTZLICH an der VERFASSUNGSTREUE misst oder ob man langsam aber stetig auch in der Schweiz dazu übergeht, die – ohne „wenn und aber“ – Übernahme einer „Leit“KULTUR (was immer das in einem säkularen Staat sein mag) zum gesellschaftlichen Ausschluss- oder Integrationskriterium erhebt und somit auch die verfassungsmässig garantierte Religionsfreiheit ad absurdum führt, indem man rechtlich völlig irrelevantes Verhalten (z.B. Handgeben oder nicht, welches seit Jahrhunderten in den muslimischen Gesellschaft unterschiedlich gepflogen wurde) in den Rang der Staatsräson erhebt?

 

Die derzeit geführte Diskussion in der Gesellschaft, die weit über das Thema im schulischen Bereich hinausgeht, entbehrt objektiver seriöser Differenziertheit und ist offensichtlich und nachvollziehbar darauf ausgerichtet – negative EMOTIONEN gegen Islam und Muslime zu befördern. Der gesellschaftliche Wille, Muslime MIT ihren juristisch unbedenklichen Besonder- und Eigenheiten wahrhaftig zu integrieren und diese somit zu RESPEKTIEREN, ist jedenfalls gesellschaftlich mehrheitlich kaum mehr zu verorten.

 

Für gezielte Rückfragen stehe ich gerne zu Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen
M. Hanel
VIOZ Mediensprecher
Hier der Beitrag vom Deutschen  MERKUR:

WURDE dieser MEDIENHYPE strategisch VORBEREITET?

Einiges spricht dafür: 
Aus der VIMENTIS Statistik geht hervor, dass zwischen September 2015 und Jänner 2016 der Artikel 10000 x angeklickt wurde.
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Vimentis