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THIELs grausliche KORANKRITIK – Interview Hanel

Sehr geehrter Herr Hanel

Anbei finden Sie wie vereinbart den Weltwoche-Artikel. Zusammengefasst macht Andreas Thiel den Koran darin für Gewalt, Krieg und Unterdrückung verantwortlich. «Neben Aufrufen zu Gewalt und ein paar überholten, primitiven Richtsprüchen ermüdet die Lektüre bloss durch die unaufhörliche Selbstbeweihräucherung Mohammeds und die unablässige Betonung seiner angeblich göttlichen Gesandtschaft – im Wechsel mit Schmähungen von Ungläubigen und üblen Drohungen gegen diese», heisst es darin zum Beispiel. Oder: «Dass islamistische Fanatiker zu Terroristen werden, ist kein Wunder. Denn Rache und Gewalt durchziehen die Lehre Mohammeds wie sonst nichts anderes.»

Meine Fragen an Sie wären:

– Verstehen Sie die Kritik Thiels?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Ja mehr als genug! Denn dies ist die zur Zeit sehr beliebte Strategie von Radikalatheisten den Koran, den Islam und die Muslime und in weiterer Folge alle Religion zu dämonisieren. Man zitiere aus dem Kontext gerissene Passagen, mixe sie mit willkürlicher, nicht theologischer übelwollender, einäugiger Interpretation, würze mit Halbwahrheiten und Lügen, mit Fakten aus der politischen Gegenwart – und serviere dies einem entsprechend sensibilisierten hungrigen Publikum.


– Beleidigt Thiel damit die Muslime in der Schweiz?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Solches Tun beleidigt alle vernünftig Denkenden, welche ihr Streben auf Wahrheit, Wissen und gesellschaftlichen Frieden hin gerichtet haben – und damit natürlich auch Muslime.


– Kann der Koran aus Ihrer Sicht dazu führen, dass sich Muslime radikalisieren?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– “Kann Fragen” sind der Tod jeglichen ordentlichen Dialogs, da ALLES mit ALLEM verbunden ist und miteinander – auch wider die Regeln allgemeiner Norm – verknüpft werden KANN, womit Willkür Tür und Tor geöffnet wird.


– Was sind die Vorzüge des Korans? Was kann er modernen Muslimen geben?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Für Muslime sind die Vorzüge des Korans, aus überzeitlicher Quelle zu stammen und somit für alle Zeiten Rechtleitung jenen zu geben, welche ihren Verstand gebrauchen und auf ihre Herzen hören wollen.


– Ist der Koran brutaler als die Bibel?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Finde diesen Vergleich nicht wirklich angebracht. Dennoch scheint auch wissenschaftlich klar zu belegen sein, dass der Koran einen weit weniger brutalen Wortschatz aufweist als das Buch der Bücher und auch inhaltlich immer dem Frieden den Vorzug gibt und Gewalt nur als letzte Option gegen größere Gewalt und Unrecht legitimiert.


– Glauben Sie, dass sich Thiel mit seiner extremen Kritik in Gefahr bringt?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Bestimmt nicht in größere Gefahr, als Palästinenser, Syrer oder andere Muslime mit ihrem blossen Dasein ausgesetzt sind.


Ich freue mich auf Ihre Antworten!
Beste Grüsse,
Jacqueline Büchi
Stv. Leiterin Inland/Politik
20 Minuten AG
Tamedia AG
Werdstrasse 21
Postfach
CH-8021 Zürich

Die FRAU & das WEIBLICHE im QUR’AN

Dies ist eine Auflistung von Versen aus dem Qur’an, welche Bezug auf das Wort “FRAU” und/oder das „WEIBLICHE“ nehmen.

(Übersetzung aus „MIFTAH“; Zusammenstellung Muhammad M. HANEL
und Muhammad ASADs KORAN, Übersetzung M. HANEL)

Anmerkung:
Die Textstellen sind meist aus dem Kontext gerissen zitiert und sind daher nicht unbedingt geeignet, volles Verständnis über die Stellung der Frau im Islam zu geben.

Dazu sind notwendige Voraussetzungen Kenntnisse des qur’anischen Kontextes, Qur’ankommentare (Tafsir), qur’anisches Arabisch, Sunnah (Überlieferungen), Aussagen von Gelehrten erforderlich. Eine weiterführende Erklärung zur Methodologie finden Sie HIER in englischer Sprache. 

SURE 2: Die KUH

49. And when We delivered you from Firon’s people, who subjected you to severe torment, killing your sons and sparing your women, and in this there was a great trial from your Lord.

Und denkt daran, dass Wir euch vor den Leuten des Pharao retteten, die euch schlimme Pein zufügten, indem sie eure Söhne abschlachteten und eure Frauen am Leben ließen. Darin lag eine schwere Prüfung von eurem Herrn. [2:49]

2: 49
Und [gedenket jener Zeit] als Wir euch vor dem Volke Pharaos erretteten, welches euch mit grausamen Leid peinigte, eure Söhne schlachtete und [nur] eure Frauen verschonte- was eine Ehrfurcht gebietende Probe von eurem Erhalter für euch war;

O ihr, die ihr glaubt! Es ist euch die Widervergeltung vorgeschrieben für die Getöteten: der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven, das Weibliche für das Weibliche. Doch wenn jemandem von seinem Bruder etwas vergeben wird, so soll der Vollzug auf geziemende Art und die Leistung ihm gegenüber auf wohltätige Weise geschehen. Dies ist eine Erleichterung von eurem Herrn und eine Barmherzigkeit. Wer nun von jetzt an (die Gesetze) übertritt, dem wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein.[2:178]

2: 178
O IHR, die ihr zum Glauben gelangt seid! Gerechte Vergeltung ist euch in Fällen der Tötung vorgeschrieben: Freier für Freier, und Sklave für Sklave, und Frau für Frau.1

[1] Nachdem hervorgehoben wurde, dass wahre Frömmigkeit sich nicht nach äußeren Formen oder Riten bemisst – eröffnet der Qur’an ein neues Kapitel in Bezug auf des Menschen Betragen. So wie Frömmigkeit nicht ohne rechtschaffene Tat verwirklicht wird, kann individuelle Rechtschaffenheit dies in sozialem Sinne nicht, solange kein Überein­kommen zwischen der Gemeinschaft und deren Mitgliedern besteht, was deren (gegen­seitige) soziale Rechte und Pflichten anlangt: mit anderen Worten werden hier die praktischen Gesetze angesprochen, welche das Verhalten der Individuen innerhalb der Gesellschaft regeln und die Haltung der Gemeinschaft gegenüber dem Individuum und dessen Taten. Dies ist wohl der wesentlichste Grund dafür, warum die Gesetzgebung so eine große Rolle im Denken des Islams spielt, und warum der Qur’an ständig seine moralischen und spiri­tuellen Ermahnungen mit praktischen Vorschreiben des täglichen, sozialen Lebens verknüpft. Nun ist wohl eines der Hauptprobleme jeder Gesellschaft, die Sicherheit ihrer Mitglieder zu gewährleisten: und daher ist es verständlich, dass Gesetze, welche sich mit der Tötung eines Menschen und deren Bestrafung befassen, vorzugs­weise an dieser Stelle behandelt werden. (Man sollte sich daran erinnern, dass die Sure „Die Kuh“ die erste in Medina offenbarte Sure war, also zu einer Zeit, in welcher sich die muslimische Gemeinschaft gerade als unabhängige, soziale Gesellschaft etabliert hatte.) Was den Begriff qisas betrifft, der zu Beginn in obigem Abschnitt Verwendung findet, muss betont werden, dass gemäß aller klassischen Kommentatoren dieser fast synonym mit musawah ist, der bedeutet, „eine Sache [einer anderen] gleich machen“: hier zum Beispiel, die Bestrafung dem Verbrechen gleich (oder angemessen) gestalten – eine Bedeutung, die am besten mit „gerechte Vergeltung oder Ausgleich“ übertragen wird und nicht (wie dies oft und irrtümlich getan wird) mit „Wiedervergeltung“. Wenn man sieht, dass der Qur’an hier von allgemeinen „Tötungsdelikten“ spricht (fi ‚l-qatla, wörtl., „in der Sache des Getöteten“), und damit berücksichtigt, dass sich dies auf alle möglichen Tötungsfälle bezieht – vorsätzlicher Mord, provozierter Mord, schuldhafte Tötung, Totschlag, usw. – ist es offensichtlich, dass das Nehmen eines Lebens für ein anderes (was im Begriff „Wiedervergeltung“ impliziert wird), nicht in jedem Fall den Erfordernissen der Gleichheit entsprechen würde. (Dies wird z.B. in 4:92 klar gemacht, wo die Wiedergutmachung für unbeabsichtigten Totschlag abgehandelt wird.) In Zusammenhang mit „gerechte Vergeltung“ gelesen, womit der Abschnitt beginnt, wird klar, dass die Bestimmung „der Freie für den Freien, und Sklave für Sklave, und Frau für Frau“ nicht – und das war auch gar nicht beabsichtigt – in seinem wörtlichen, einschränkenden Sinn verstanden werden kann: denn dies würde dessen Anwendung auf viele Tötungsdelikte ausschließen, wie z.B. das Töten eines Freien durch einen Sklaven oder der Mord einer Frau an einem Mann oder umgekehrt. Aus diesem Grund muss die obige Vorschreibung als Beispiel einer Kurzbe­schreibung (ijaz) aufgefasst werden, welcher sich der Qur’an so häufig bedient und kann (daher; MH) nur eine Bedeutung haben, nämlich: „wenn ein freier Mann ein Verbrechen begangen hat, muss der freie Mann bestraft werden; wenn ein Sklave ein Verbrechen ….“, mit anderen Worten, wie auch immer der Status der schuldigen Person sein mag, muss sie oder er (und sie oder er alleine) in einer, dem Verbrechen angebrachten Weise bestraft werden.

Hier der LINK zur ganzen Arbeit 64 Seiten PDF

Gedanken zur TÖTUNG Glaubensabtrünniger im ISLAM

Zitat 20 Min online:
IZRS lädt Hassprediger an Konferenz ein
von D. Pomper – An der Jahreskonferenz des Islamischen Zentralrates Schweiz IZRS in Genf soll Dr. Muhammad Salah auftreten. Dieser fordert im Internet zur Tötung abtrünniger Muslime auf.

«Ist es erlaubt, einen Glaubensabtrünnigen zu töten?»
„So lautet die Publikumsfrage, die im Huba TV, das über einen Satellitenkanal ausgestrahlt wird, gestellt wird.

Muhammad Salah im Huda TV kennt die Antwort: «Wenn eine Person den Islam aus freiem Willen angenommen hat oder in den Islam geboren wurde, dann – darüber herrscht allgemeine Einigkeit unter den Gelehrten – ist die Strafe für den Abfall vom Glauben Exekution.»“
Zitat Ende

Dieser KOMMENTAR ist längst fällig und die PROVOKATION wird aufgegriffen
und erwidert
:

Der IZRS „provoziert“ erneut mit der Einladung illustrer Gäste, wie z.B. den Gelehrten Muhammad Salah.
Provokation … ist sie gut zu heißen, ist sie abzulehnen?

Jede Sache, jedes Wort hat ja in Hinblick auf eine bestimmte beurteilende Wahrnehmung stets mindestens 2, allenfalls 4 Seiten (die EINE, die ANDERE, SOWOHL als AUCH, WEDER NOCH) aufzuweisen.
Ursprünglich bedeutet das Wort Provokation ja „FÜRSPRACHE“ gegen einen, als negativ empfundenen Entscheid einzulegen. Heute versteht man darunter allerdings im besten Fall das Hervorrufen von (allerdings doch meist negativ wahrgenommenen) Reaktionen, welche ohne diese Provokation ws. nicht stattgefunden hätten.

Wir als aufgeklärte und dem gesellschaftlichen Frieden verpflichtete Schweizer Bürger haben nichts im Sinn mit Verharmlosung, verschämter oder unverschämter, lautstarker oder auch höflich geschliffener, zurückhaltend leiser Leugnung von Tatsächlichkeiten, sondern sind wahrhaftig dem Besseren von Herzen zugetan. Daher – nur zu, mit im Rahmen des Gesetzes zulässiger Provokation – doch aufgepasst!

Zuviel des Guten ist oft schlechter als das Schlechte selbst. Dies sei als ernste Warnung deutlich kundgetan!

Rüttelt Provokation doch auf, aus biedermänn- und -weiblicher Schläfrigkeit, reizt unterdrückte Aggression sich ungeschminkt zu zeigen, auch Heuchelei wird in ihrem Winden hin und her erkannt, doch ganz allgemein drängt Provokation bedauerlicherweise meist zu ungestüm und vorschnell auf das noch nicht bereitete Sägemehlrund der Schwinger.

Doch nun zur Sache selbst.

Gott sei Dank, brauche ich mich nicht zum Kreis der Gelehrten zählen (zu lassen) und habe daher auch auf keine in Einigkeit und Konsens geschlossene Meinung von bestimmten Gelehrten Rücksicht zu nehmen.
Daher gibt es hier auch keine FATWA, sondern gerade mal wird im Weiteren die Ansicht eines einfachen Gläubigen angerissen, der den ISLAM aus tiefster Überzeugung, im Verständnis der Vollkommenheit dessen Lehre und nicht aufgrund der tatsächlich beschränkenden und beschränkten, d.h. relativen Interpretation von sich mitunter vollkommen dünkender, sich wahrlich absolutistisch gebender Menschen, versteht und auch lebt.

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ISLAM & ENVIRONMENT

IT’s HIGH TIME!
Quelle:
http://khaleafa.com/greenkhutbah/resources/
http://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/a99/de11257338.htm
Deutsche Übersetzung Muhammad ASAD/ M. Hanel

Quranic Verses and Hadiths:

Water:

And We send the fecundating winds, then cause the rain to descend from the sky, therewith providing you with water (in abundance), though ye are not the guardians of its stores. And verily, it is We Who give life, and Who give death: it is We Who remain inheritors (after all else passes away). (Qu’rán, 15:22-23).

15: 22 – 23
Und Wir lassen die Winde ziehen, um [Pflanzen] [1] zu befruchten und Wir senden Wasser vom Himmel hernieder und lassen euch davon trinken: und nicht ihr seid es, die über dessen Quell verfügen – denn, wisset, Wir sind es – Wir alleine – welche Leben gewähren und den Tod zuteilen, und Wir alleine sind es, die übrig bleiben werden, nachdem alles andere vergangen ist! [2]


[1] D.h., durch Befruchtung wie auch durch das Bringen von Regenwolken.
[2] Wörtl., „Wir sind [oder „werden sein“] die Erben (al-warithan)“: eine umgangssprachliche Metapher die, gemäß dem Konsens aller klassischen Kommentatoren im Sinne von „einer, der bleibt, nachdem sein Vorgänger gestorben ist“ gebraucht wird – in diesem Fall, nachdem alle Schöpfung vergangen ist. (Vergl. Den Ausdruck „das Erbe der Himmel und der Erde“, der in Hinblick auf Gott in 3:180 und 57:10 gebraucht wird.)

Do not the Unbelievers see that the heavens and the earth were joined together (as one unit of creation), before we clove them asunder? We made from water every living thing. Will they not then believe? (Qu’rán, 21:30).

21: 30
SIND denn jene, welche beharrlich die Wahrheit leugnen, sich nicht klar darüber, dass die Himmel und die Erde [einst] eine einzige Einheit waren, welche Wir dann entzwei teilten? – [1] und [dass] Wir aus Wasser jedes Lebewesen erschaffen haben? Wollen sie denn nicht [beginnen zu] glauben? [2]


[1] Obiger unmissverständlicher Hinweis auf den einheitlichen Ursprung des Universums – im Qur’an umschrieben mit „die Himmel und die Erde“ – greift in auffallender Weise die Ansicht fast aller moderner Astrophysiker voraus, dass das Universum aus einer Einheit heraus entstand, die sich nach und nach durch die Gravität verfestigte und dann sich in einzelne Nebeln, Galaxien und Solarsysteme aufteilte, und in weitere, sich abspaltende einzelne Teile, die wieder neue Einheiten formten in Form von Sternen und Planeten etc. (Was den Qur’anischen Hinweis auf das Phänomen betrifft, welcher mit „expan­dieren­des Universum“ bezeichnet wird, siehe 51:47 und  die entsprechende Anmerkung dazu.)
[2] Die Feststellung, dass Gott „jedes Lebewesen aus Wasser erschaffen hat”, beschreibt ganz exakt eine Wahrheit, welche heutzutage allgemein von der Wissenschaft akzeptiert wird. Sie beinhaltet dreierlei Bedeutung:
  1. Wasser war das Milieu aus welchem der Prototyp aller lebender Materie entstand;
  2. Unter all den vielen unzähligen – existierenden oder vorstellbaren – Flüssigkeiten hat nur das Wasser die nötige Zusammensetzung, aus ihm Leben entstehen und entwickeln zu lassen; und
  3. das Protoplasma, welches die physische Basis jeder lebendigen Zelle ist – sei dies in Pflanzen oder Tieren – repräsentiert die einzige materielle Form, in welcher sich Leben manifestiert, besteht überwiegend aus Wasser und ist in äußerster Art und Weise von diesem abhängig.
Mit der vorangegangenen Feststellung gemeinsam gelesen, welche auf den einheitlichen Ursprung des physischen Universums hinweist, deutet die Entstehung des Lebens aus einem gleichermaßen einheitlichen Element auf das Vorhandensein eines einheitlichen Plans hin, welcher aller Existenz zugrunde liegt und in diesem Sinne auf die Existenz und Einheit des Schöpfers hinweist. Diese Betonung des Eins-Seins Gottes und der Einheit Seiner Schöpfung wird wieder in Vers 92 unten aufgenommen.
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