ISLAM & ENVIRONMENT

IT’s HIGH TIME!
Quelle:
http://khaleafa.com/greenkhutbah/resources/
http://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/a99/de11257338.htm
Deutsche Übersetzung Muhammad ASAD/ M. Hanel

Quranic Verses and Hadiths:

Water:

And We send the fecundating winds, then cause the rain to descend from the sky, therewith providing you with water (in abundance), though ye are not the guardians of its stores. And verily, it is We Who give life, and Who give death: it is We Who remain inheritors (after all else passes away). (Qu’rán, 15:22-23).

15: 22 – 23
Und Wir lassen die Winde ziehen, um [Pflanzen] [1] zu befruchten und Wir senden Wasser vom Himmel hernieder und lassen euch davon trinken: und nicht ihr seid es, die über dessen Quell verfügen – denn, wisset, Wir sind es – Wir alleine – welche Leben gewähren und den Tod zuteilen, und Wir alleine sind es, die übrig bleiben werden, nachdem alles andere vergangen ist! [2]


[1] D.h., durch Befruchtung wie auch durch das Bringen von Regenwolken.
[2] Wörtl., „Wir sind [oder „werden sein“] die Erben (al-warithan)“: eine umgangssprachliche Metapher die, gemäß dem Konsens aller klassischen Kommentatoren im Sinne von „einer, der bleibt, nachdem sein Vorgänger gestorben ist“ gebraucht wird – in diesem Fall, nachdem alle Schöpfung vergangen ist. (Vergl. Den Ausdruck „das Erbe der Himmel und der Erde“, der in Hinblick auf Gott in 3:180 und 57:10 gebraucht wird.)

Do not the Unbelievers see that the heavens and the earth were joined together (as one unit of creation), before we clove them asunder? We made from water every living thing. Will they not then believe? (Qu’rán, 21:30).

21: 30
SIND denn jene, welche beharrlich die Wahrheit leugnen, sich nicht klar darüber, dass die Himmel und die Erde [einst] eine einzige Einheit waren, welche Wir dann entzwei teilten? – [1] und [dass] Wir aus Wasser jedes Lebewesen erschaffen haben? Wollen sie denn nicht [beginnen zu] glauben? [2]


[1] Obiger unmissverständlicher Hinweis auf den einheitlichen Ursprung des Universums – im Qur’an umschrieben mit „die Himmel und die Erde“ – greift in auffallender Weise die Ansicht fast aller moderner Astrophysiker voraus, dass das Universum aus einer Einheit heraus entstand, die sich nach und nach durch die Gravität verfestigte und dann sich in einzelne Nebeln, Galaxien und Solarsysteme aufteilte, und in weitere, sich abspaltende einzelne Teile, die wieder neue Einheiten formten in Form von Sternen und Planeten etc. (Was den Qur’anischen Hinweis auf das Phänomen betrifft, welcher mit „expan­dieren­des Universum“ bezeichnet wird, siehe 51:47 und  die entsprechende Anmerkung dazu.)
[2] Die Feststellung, dass Gott „jedes Lebewesen aus Wasser erschaffen hat”, beschreibt ganz exakt eine Wahrheit, welche heutzutage allgemein von der Wissenschaft akzeptiert wird. Sie beinhaltet dreierlei Bedeutung:
  1. Wasser war das Milieu aus welchem der Prototyp aller lebender Materie entstand;
  2. Unter all den vielen unzähligen – existierenden oder vorstellbaren – Flüssigkeiten hat nur das Wasser die nötige Zusammensetzung, aus ihm Leben entstehen und entwickeln zu lassen; und
  3. das Protoplasma, welches die physische Basis jeder lebendigen Zelle ist – sei dies in Pflanzen oder Tieren – repräsentiert die einzige materielle Form, in welcher sich Leben manifestiert, besteht überwiegend aus Wasser und ist in äußerster Art und Weise von diesem abhängig.
Mit der vorangegangenen Feststellung gemeinsam gelesen, welche auf den einheitlichen Ursprung des physischen Universums hinweist, deutet die Entstehung des Lebens aus einem gleichermaßen einheitlichen Element auf das Vorhandensein eines einheitlichen Plans hin, welcher aller Existenz zugrunde liegt und in diesem Sinne auf die Existenz und Einheit des Schöpfers hinweist. Diese Betonung des Eins-Seins Gottes und der Einheit Seiner Schöpfung wird wieder in Vers 92 unten aufgenommen.

Consider the water you drink. Was it you who brought it down the rain cloud or We? If We had pleased, We could make it bitter: why then do you not give thanks? (Qu’rán, 56: 68-70)

56: 68 – 70
Habt ihr jemals über das Wasser das ihr trinkt nachgedacht?
Seid ihr es, die es von den Wolken hernieder bringt – oder sind Wir die Ursache seines Herabkommens?
[Süß fällt es herab – doch] wäre es Unser Wille, könnten Wir es brennend salzig und bitter machen: warum also, dankt ihr [Uns] nicht?

 

Waste:

It is He Who has brought into being gardens the trellised and untrellised – and the palm trees, and crops, all varying in taste, and the olive and pomegranates, all resembling one another and yet so different. Eat of their fruits when they come to fruition and pay His due on the day of harvesting. And do not waste (God’s bounties): verily, He does not love the wasteful. (Qu’rán, 6:141)

6: 141
Es ist doch Er, der Gärten ins Sein gebracht hat, sowohl die kultivierten, wie auch die wild gedeihenden [1] – und die Dattelpalme, und Felder die vielerlei Früchte hervor­bringen, und den Olivenbaum, und den Granatapfel; [alle] einander ähnlich und doch so verschieden! [2] Esst von ihren Früchten, wenn sie gereift sind, und gebt [den Armen] ihren Anteil am Tag der Ernte. Und verschwendet nicht [Gottes Huld]; wahrlich, Er liebt die Verschwender nicht!

[1] Dies ist die allgemein akzeptierte Erklärung der Begriffe ma’rushat und ghayr ma’rushat (wörtl., „jene die, und jene die nicht mit Gittern ausgestattet sind“). Die Erwähnung von „Gärten“ dient hier dafür, die Lehre zu illustrieren, dass alles das lebt und wächst – wie alles andere im Universum – seine Existenz alleine Gott verdankt, und es deshalb blasphemisch ist, es kausal oder devotional mit irgendeiner anderen Macht, sei sie nun wirklich oder imaginär zu verknüpfen.
[2] Siehe Anmerkung zu Vers 99 dieser Sure.

 O Children of Adam! wear your beautiful apparel at every time and place of prayer: eat and drink: But waste not by excess, for Allah loveth not the wasters. (Qu’rán, 7:31).

7: 31
O KINDER Adams! Verschönt [1] euch für jede gottesdienstliche Handlung, und esst und trinkt [nach Laune], doch verschwendet nicht: wahrlich Er liebt die Verschwender nicht!


[1] Wörtl., „nehmt zu eurem Schmuck (zinah)“. Gemäß Razi ( wie in Lane III, 1279 f. zitiert), ist die richtige Bedeutung von zinah „eine [verschönernde] Sache, die nicht ent­würdigt oder nicht als unziemlich erachtet wird … weder in dieser Welt, noch im Jenseits“: daher bezeichnet das Wort alles, sowohl physisch, wie auch moralisch Schöne.

And He gives you of all that you ask for. But if you count the favours of Allah, never will you be able to number them. (Qu’rán, 14:34).

14: 34
Und [stets] gibt Er euch von dem, was ihr von Ihm erbitten mögt: [1] und solltet ihr versuchen die Segnungen Gottes zu zählen, könntet ihr sie niemals berechnen. [Und dennoch,] hört, ist der Mensch im Freveln doch höchst ausdauernd, hartnäckig undankbar!


[1] D.h., Gott befriedigt jedes Menschen Bedürfnisse, vorausgesetzt, dass Seine unergründ­liche Weisheit deren Befriedigung als letztlich förderlich für den betroffenen Menschen ist: dies ist die Bedeutung der Präposition min (wörtl., „daraus“, doch in diesem Kontext, „etwas aus dem“) welche dem Ausdruck „was ihr erbitten mögt“ voransteht.

And render to the kindred their due rights, as (also) to those in want, and to the wayfarer: But squander not (your wealth) in the manner of a spendthrift. Verily spendthrifts are brothers of the Evil Ones; and the Evil One is to his Lord (himself) ungrateful. (Qu’rán, 17:26-27).

17: 26 – 27
Und gib das Gebührende dem nahen Verwandten, [1] wie auch dem Bedürftigen und dem Reisenden,[2] aber verschwende [deinen Unterhalt] nicht sinnlos. [3]
Wisse, die Verschwender sind wahrlich vom Schlag der Satane – insofern, als Satan sich tatsächlich als höchst undankbar gegen seinen Schöpfer erwiesen hat. [4]


[1] Hier verweist „das ihm Gebührende“ offensichtlich auf den Anteil liebevoller Berücksich­tigung hinsichtlich jemandes Verwandte (Zamakhshari und Razi); jene, welche sich in Bedürf­tigkeit befinden, sind in der folgenden Erwähnung der „Bedürftigen“ (al-miskin) mit eingeschlossen.
[2] Hinsichtlich dieses Ausdrucks, siehe die dritte Anmerkung zu Sure 2:177.
[3] Wörtl., „in [völliger] Verschwendung“ (tabdhiran), d.h., sinnlos und für keinen guten Zweck. Es sollte daran gedacht werden, dass der Begriff tabdhir sich nicht auf eine Menge bezieht, sondern vielmehr auf den Zweck jemandes Ausgabe. Daher definierten Ibn ‚Abbas und Ibn Mas’du (beide von Tabari zitiert) tabdhir mit „Ausgabe ohne einen guten Zweck“ oder „für eine leichtfertige (balit) Sache“: und von Mujahid wird berichtet (ebd.) dass er gesagt hat, „wenn ein Mann all sein Vermögen für eine rechtschaffene Sache ausgäbe, könnte es nicht als Verschwendung bezeichnet werden; doch wenn er selbst einen kleinen Betrag für eine leichtfertige Sache ausgibt, ist es Verschwendung“.
[4] Da Verschwendung – im Sinne, wie dies in der vorherigen Anmerkung erklärt wurde – äußerste Undankbarkeit für die von Gott dem Menschen gewährte Versorgung mit ein­schließt, wird er als, vom Schlag [wörtl., „Brüdern“] der Satane“ bezeichnet. Was die tiefere Bedeutung der Begriffe „Satane“ und „satanisch“ betrifft, siehe die zweite Anmer­kung zu Sure 15:17.

Nature:

“There is none amongst the Muslims who plants a tree or sows seeds, and then a bird, or a person or an animal eats from it, but is regarded as a charitable gift for him.” (Bukhari, Vol3, B:39-513).

„Ein Muslim pflanzt keinen Schößling oder sät Samen, von dessen Pflanze ein Vogel, ein Mensch oder ein Tier isst, ohne dass ihm das als Sadaqa für den Tag des Gerichts angerechnet wird.“

There is not an animal (that lives) on the earth, nor a being that flies on its wings, but (forms part of) communities like you. Nothing have we omitted from the Book, and they (all) shall be gathered to their Lord in the end. (Qu’rán, 6:38).

6: 38
obwohll kein Getier auf Erden wandelt und kein Vogel auf seinen beiden Schwingen fliegt, der nicht ein Geschöpf [Gottes] [1] ist, wie ihr selbst; keine einzige Sache haben Wir in Unserem Beschluss unberücksichtigt belassen. Und noch einmal: [2] Zu ihrem Erhalter werden sie [allesamt] versammelt.


[1] Wörtl., „sie sind doch [Gottes] Geschöpfe (umam)“. Das Wort ummah (wovon umam der Plural ist) bedeutet primär eine Gruppe von Lebewesen, welchen bestimmte Merk­male oder Umstände gemeinsam sind. Es ist daher oft synonym mit „Gemeinschaft“, „Volk“, „Nation“, „Geschlecht“, „Generation“, und so weiter. Insofern jede dieser Gruppen durch die grundlegende Tatsache charakterisiert ist, dass jedes ihrer Mitglieder (sei es nun menschlich oder tierisch) mit Leben begabt ist, bedeutet dieser Begriff manchmal „[Gottes] Geschöpfe“ (Lisan al-Arab‘, mit besonderer Referenz auf diesen Qur’anvers; auch Lane 1, 90). Daher ist die Bedeutung obigen Absatzes folgende: Der Mensch kann die „Zeichen“ Gottes oder Seine „Wunder“ in allen ihn umgebenden Lebensphänomenen entdecken, und sollte sich daher mehr bemühen, diese in der Absicht „Gottes Wege“ (sunnat Allah) – was der Qur’anische Begriff für das ist, was wir „Naturgesetze nennen“ zu verstehen, betrachten.
[2] Das Wörtchen thumma wird meist als Bindewort gebraucht, um eine zeitliche oder systemische Abfolge zu bezeichnen („dann“, „darauf“ oder „danach“), und gelegentlich als simple Konjunktion, „und“. Doch auch in einem weiterem Gebrauch, wie er öfter im Qur’an, wie auch in der vorislamischen Dichtkunst zum Einsatz kommt, hat thumma die Bedeutung der wiederholenden Betonung in Bezug auf etwas, was bereits festgestellt wurde und nun nochmals hervorgehoben wird. Dieser besondere Gebrauch wird am besten mit den Worten, „und noch ein Mal“, von einem Doppelpunkt gefolgt, wiedergegeben.

Seest thou not that to Allah bow down in worship all things that are in the heavens and on earth,- the sun, the moon, the stars; the hills, the trees, the animals; and a great number among mankind? But a great number are (also) such as are fit for Punishment: and such as Allah shall disgrace,- None can raise to honour: for Allah carries out all that He wills. (Qu’rán, 22:18).

22: 18
IST EUCH NICHT klar, dass sich vor Gott alle [Wesen und Dinge] in den Himmeln und alle, die auf Erden sind niederwerfen, [1] die Sonne, und der Mond, und die Sterne, und die Berge, und die Bäume, und die Tiere? Und viele Menschen [ergeben sich Gott ganz bewusst] [2] auch wenn viele [andere, welche sich ihm widersetzt haben] unweigerlich [im Jenseits] werden leiden müssen; [3] und er, den Gott [am Auferstehungstag] verschmäht, wird niemanden haben, der ihm Ehre erweisen könnte; denn wahrlich, Gott tut, was Er will.


[1] Für die Bedeutung dieser „Niederwerfung“, siehe 13:15 und 16:48-49, und die entsprech­en­de Anmerkung dazu. Meine Übertragung des Relativpronomens man in diesem Kontext mit „alle [Wesen und Dinge] die …“ ist in der Anmerkung zu 13:15 erklärt.
[2] Gemäß Zamakhshari und Razi, zu diesem Einschub – mit der Betonung auf „ganz bewusst“ – ist diese beigelegte Bezeichnung (khabar) mit dem vorangegangenen Nominalsubjekt (mubtada) verbunden; die Absicht dabei ist zu zeigen, dass, auch wenn sich alles in der Schöpfung vor Gott „niederwirft“, willig oder unwillig (vergl. 13:15), tun dies nicht alle Menschen willentlich.
[3] Wörtl., „wohingegen manchem die Strafe [im künftigen Leben] unvermeidlicherweise auferlegt werden wird (haqqa alayhi)”, d.h., als eine notwendige Konsequenz und logische Folge seines Verhaltens in dieser Welt und nicht als willkürliche „Bestrafung“ im üblichen Verständnis dieses Begriffs.

Or, Who has created the heavens and the earth, and Who sends you down rain from the sky? Yea, with it We cause to grow well-planted orchards full of beauty of delight: it is not in your power to cause the growth of the trees in them. (Can there be another) god besides Allah. Nay, they are a people who swerve from justice. (Qu’rán, 27:60).

27: 60
Nein – wer ist es, der die Himmel und die Erde erschaffen hat, und für euch [Leben spendendes] Wasser von den Himmeln schickt? Denn dadurch lassen Wir Gärten glänzender Schönheit wachsen – [wohingegen] es nicht in eurer Macht steht [selbst] einen [einzigen] ihrer Bäume wachsen zu lassen! Kann es irgendwelche göttliche Kräfte neben Gott geben? Nein, [die so denken] sie sind Leute, die [vom Weg der Vernunft] abschweifen.

And among His Signs, He shows you the lightning, by way both of fear and of hope, and He sends down rain from the sky and with it gives life to the earth after it is dead: verily in that are Signs for those who are wise. (Qu’rán, 30:24).

30: 24
Und unter Seinen Wundern ist dies: Er zeigt vor euch den Blitz, und erweckt damit [sowohl] Furcht und Hoffnung, [1] und sendet Wasser herab von den Himmeln, und gibt damit der Erde Leben, nachdem sie leblos gewesen war; darin, seht, sind wahrlich Botschaften für Leute die ihren Verstand gebrauchen!


[1] D.h., Hoffnung auf Regen – ein, im Qur’an oft wiederholtes Symbol für Glauben und spirituelles Leben (vergl. 13:12).

Corruption has appeared on the land and in the sea because of what the hands of humans have wrought. This in order that we give them a taste of the consequences of their misdeeds that perhaps they will turn to the path of right guidance (Qu’rán, 30:41).

30: 41
Verderben hat sich auf dem Land und auf dem Meer breit gemacht [seit sie Gott vergessen haben], als Ergebnis dessen, was der Menschen eigene Hände gewirkt haben; und so [1] wird Er sie [das Übel] von einigen ihrer Taten schmecken lassen, damit sie [auf den rechten Weg] zurückkehren mögen. [2]


[1] Die Vorsilbe li in li-yudhiqahum zeigt hier keine Absicht oder Intention an („so dass“ oder „damit“) sondern ist ein lam al-aqibah, d.h., eine Vorsilbe die eine tatsächliche Konsequenz anzeigt (am Besten mit „daraufhin“ oder „und so“).
[2] Somit ist das wachsende Verderben und die Zerstörung unserer natürlichen Umwelt, so fürchterlich – wenn auch erst teilweise – diese in unserer Zeit in Erscheinung treten, hier als „Ergebnis der Menschen Hände Wirken“ vorausgesagt, d.h., dieses selbstzer­störer­ische – weil äußerst materialistische – Erfindungsgabe und rasend schnelle Aktivität, welche heute die Menschheit mit bislang unvorstellbaren ökologischen Tragödien bedroht; eine ungezügelte Verschmutzung von Land, Luft und Wasser durch industriellen und urbanen Müll, eine fortschreitende Vergiftung von pflanzlichem und marinem Leben, alle Arten genetischer Deformierungen im menschlichen Körper durch einen ständig größer werdenden Gebrauch von Drogen und angeblich „wohltuenden“ Chemikalien, und die schrittweise Ausrottung ganzer Tierarten, um dem menschlichen Wohlbefinden zu dienen. Dazu kommt die schnelle Desorientierung und der Abbau des menschlichen Soziallebens, die rundum anwachsende sexuelle Perversion, Kriminalität und Gewalt, mit der möglichen nuklearen Auslöschung als letzten Schritt; all dies ist, letztlich ein Ergebnis des Vergessens Gottes und damit dem Vergessen aller absoluten moralischen Werte und ihr Ersetzen durch den Glauben an materiellen „Fortschritt“ als die einzige Sache, die zählt.

Know that Allah gives life to the earth after its lifelessness. We have made clear to you the signs; perhaps you will understand. (Qu’rán, 57:17).

57: 17
[Aber] wisset, dass Gott die Erde belebt, nachdem sie leblos war! [1] Wir haben euch wahrlich Unsere Botschaften klar gemacht, damit ihr euren Verstand gebrauchen mögt.


[1] Gemäß den meisten Kommentatoren – und besonders Zamakhshari, Razi und Ibn Kathir – ist dies eine bildliche Anspielung auf den Effekt der Wiedererweckung der Herzen der Gottbewussten, welche durch Selbstzufriedenheit und falschen Stolz abgestorben waren.

Stewards:

„It is He who made you successors (Khalifa) on the earth and raises some of you above others in rank, to test you through what He gives you“ (Qur’an, 6:165).

6: 165
Denn Er ist es, der euch die Erde beerben lässt, [1] und einige von euch um Rangstufen vor anderen erhöht hat, damit Er euch durch das prüfen möge, was Er euch verliehen hat. [2]Wahrlich, schnell ist Dein Erhalter im Vergelten; doch, seht, Er ist wirklich Vieles-Vergebend, ein Gnadenspender.


[1] Siehe 2:30, und die entsprechende Anmerkung dazu.
[2] D.h., durch den Charakter, die Kraft, das Wissen, sozialen Rang, Vermögen, usw.

Do they not look at the earth,- how many noble things of all kinds We have produced therein? Verily, in this is a Sign: but most of them do not believe. (Qu’rán, 26:7-8).

26: 7 – 8
Haben sie denn niemals über die Erde nachgedacht – wie viele von jeder edlen Art [des Lebens] Wir auf ihr wachsen ließen.
Darin ist, hört, eine Botschaft [für die Menschen], auch wenn die meisten von ihnen [sie] nicht glauben.

Ein Gedanke zu „ISLAM & ENVIRONMENT

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