Archiv der Kategorie: Allgemein

Der «Islamische Staat» und die Muslime in der Schweiz

B. OSMAN & M.HANEL bei SRF zum Thema GRÄUELTATEN im Nahen Osten

http://www.srf.ch/sendungen/tagesgespraech/der-islamische-staat-und-die-muslime-in-der-schweiz

Die grosse Mehrheit der Schweizer Muslime hat keinen Bezug zu radikalen Organisationen wie dem «Islamischen Staat». Einige wenige aber sind in den Jihad gezogen. Klaus Ammann spricht mit Belkis Osman und Mohammad Hanel von der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich über ihre Situation.

KOMMENTAR:
Schade finde ich nur, dass im Gespräch selbst nicht wirklich explizit darauf hingewiesen wurde, dass mit dem Präsidenten der VIOZ, Mahmoud EL GUINDI, die Vizepräsidentin Belkis OSMAN und die Vorstandsmitglieder Imam HALILOVIC und Muhammad HANEL sich zum Thema nun ausreichend geäussert haben.

ISLAM unter FASCHISMUSVERDACHT

Für den Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad trägt der Islam faschistische Züge. Der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide bestreitet dies vehement. Ein Streitgespräch. Moderator Norbert Bischofberger SRF.

Hier der LINK zum Radiogespräch: http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-religion/islam-unter-faschismusverdacht

KOMMENTAR:
Lehrstück: „ISLAM = ISLAMISMUS = FASCHISMUS“

Bischofberger: Souveräner Gesprächsleiter.
Abdel-Samad: Kein Theologe, verdreht historische Tatsachen, versaut logische Regeln, sondern absolutistischer, fundamentalistischer, extremistischer Atheist, traumatisiert und über seine Selbstverliebtheit instrumentalisiert.
Khorchide: Argumentativer und wissenschaftlicher Sieger auf (fast) allen Ebenen, zwar auch selbstverliebt (doch seien wir ehrlich, WER dürfte in dieser Lage und Hinsicht wohl den ersten Stein werfen?)

Weitere Info zu Mouhanad Khorchide:
http://muslime.forumprofi.de/t83f37-Dokumentation-quot-Islam-der-Barmherzigkeit-quot.html

Weitere INTERVIEWANFRAGEN … distanziert Euch!

STIMMEN von gemässigten Muslimen kommen nicht GENUG zu WORT

Guten Tag Herr Hanel

Da die Stimmen der gemässigten Muslime offenbar nicht genug zu Wort kommen (oder gehört werden), möchte ich diese Thematik – gerade auch im Bezug auf Syrien/Irak – gerne noch mit Stimmen von VIOZ ergänzen.

(Wann) können Sie sich ein solches Gespräch (zur Aufzeichnung) vorstellen?

Mein letztes persönliches Treffen in Zusammenhang mit VIOZ fand an einem Tag der offenen Moschee statt und ich habe damals noch mit Fatih Dursun gesprochen.

Freundliche Grüsse
Radio Life Channel

Georg Hoffmann
Redaktor, Chef vom Dienst
ERF Medien – www.erf.ch | www.lifechannel.ch | tv.erf.ch
Witzbergstrasse 23 | CH-8330 Pfäffikon
Tel.: +41 44 953 35 60 | Fax: +41 44 953 35 02 | E-Mail:
georg.hoffmann@lifechannel.ch

Gesendet: Mittwoch, 03. September 2014 um 18:45 Uhr
Von: „M.M.Hanel“ <m.hanel@gmail.com>
An: „Georg Hoffmann“ <georg.hoffmann@lifechannel.ch>
Cc: „VIOZ Googlegroups“ <vioz@googlegroups.com>
Betreff: [vioz-group:1474] Re: Anfrage Life Channel

Guten Tag Herr Hoffmann

M.M.Hanel hat Folgendes geschrieben:

Bedanke mich für Ihre Anfrage und erlaube mir einige einführenden Worte zur muslimischen Sicht der “Thematik” wie Sie dies nennen.Es ist NICHT unbedingt so, dass “gemässigte Muslime” nicht genug zu Wort kommen oder gehört werden.
Es ist vielmehr – oder zumindest – ebenso, dass Schweizer Muslime zu OFT (auf unpassende Art) gehört werden WOLLEN!

1. STANDPUNKTE sind KLAR, KOMMUNIZIERT und UNVERÄNDERT
Die Muslime und ALLE ihre Verbände haben sich in den letzten JAHREN stets mit gleicher Deutlichkeit UND Aufrichtigkeit zum Thema Gewalt, Politik, Religion, Recht und Staatstreue in der Schweiz geäussert.
Ihre Standpunkte und Ansichten haben sich NICHT geändert. Daran hat nicht einmal die unwürdige Antiminarettinitiative etwas zu ändern vermocht.
Vorkommnisse im Ausland hatten EBENSO keinerlei Einfluss darauf, an ihren klaren Prinzipien festzuhalten, welche die Rechtsstaatlichkeit aufrecht zu erhalten haben.

2. Muslimische Interessen sind auf INLÄNDISCHE Geschehnisse fokussiert
Die Muslime in der Schweiz und deren Dachverbände haben keinerlei Prioritäten (die Situation in Gaza ist seit Jahrzehnten die Ausnahme) oder Interesse, Geschehnisse im Ausland zu kommentieren.
Die Gründe liegen auf der Hand. Heterogenität der Gemeinschaften in der Schweiz, völlig unterschiedliche politische Einstellungen, überdurchschnittlich stark mit der Alltagsbewältigung, mit der ordentlichen Etablierung und Integration in der hiesigen Gesellschaft befasst (das ALLEINE überschreitet die Kapazitäten der meisten), KEINERLEI Einfluss auf die Geschehnisse im Ausland, daher auch kein Interesse sich überall dort einzumischen oder zu Wort zu melden, wo die westliche Presse ihre “islamistisch” gefärbten SPOTS hin leuchten lassen.

3. Muslime SIND wie alle anderen auch, „NORMAL“ empfindende Menschen
Muslime empfinden es mehr als befremdend, ständig darüber Auskunft geben zu sollen oder gar zu “MÜSSEN”, dass sie GENAUSO wie andere, normal empfindende Menschen auch, angewidert von Berichten über Massenexekutionen von und Morden an Zivilisten und anderen Gräueltaten sind.

4. Muslime verlangen KEINE Distanzierung von christlichen MITBÜRGERN
Mindestens genauso befremdend aber empfinden es die Muslime in der Schweiz (und natürlich nicht nur hier), dass nicht erkannt, verstanden und respektiert wird, dass sie selbst NIE von “Christen” in unserem Land (wer immer dies sein mag – gibt es doch auch in der christlichen Gemeinschaft höchst unterschiedliche Gemeinschaften) lautstark eine Distanzierung verlangt haben oder verlangen, wenn Massaker an Muslimen verübt wurden oder werden.
Erst wenige Monate ist es her, dass in Zentralafrika “Christen” ihre muslimischen Nachbarn, Zivilisten mit schockierender Barbarei, Brutalität und Unmenschlichkeit auf offener Strasse und in ihren Häusern erschlagen, erstochen und sonst wie bestialisch ermordet haben.

Auch übersehen die Muslime nicht nur in der Schweiz nicht, dass die Christen in “God’s own Country” oder salopp gesagt das “christliche Amerika” in völkerrechtswidrigen brutalen Angriffen und Politik unsagbares Leid und flächendeckenden Tod in die muslimischen Länder, u.a. den Irak getragen haben und damit die umfänglich katastrophale Lage in der Region eingeleitet und massgeblich verursacht haben! Auch das “christliche” Massaker in Bosnien bleibt nicht vergessen – und erst recht nicht, dass all diese Geschehen OHNE Distanzierung der “christlich-jüdischen” Kultur- und Wertegemeinschaft (um dieses unsägliche Vokabel zu gebrauchen), ja mit deren Zustimmung über die Bühne gingen und gehen!

Warum verlangen die Muslime keine Distanzierung und Verurteilung dieser Verbrechen von den christlichen VEREINEN in der Schweiz?
Vielleicht weil sie wissen, dass die Schweizer Christen keinen wirklichen Anteil an diesen Geschehnissen haben und weil sie in ihrer „gemeinsamen Ohnmacht” viel mehr auf gemeinsame Bemühungen IN und FÜR die Schweiz zu setzen und sich zu engagieren bereit sind?

Sehr geehrter Herr Hoffmann

Bei diesen EINLEITENDEN Worten will ich es vorerst belassen und sie noch auf drei Interviews hinweisen, die ich zu dieser Thematik bereits gegeben habe. Quelle www.gsiw.ch :

Was tun gegen IS? – HANEL für annabelle

Stellungnahme zu „islamistischen“ GräuelHANEL für KIPA

Stellungnahme zu „islamistischen“ Gräuel – KIOS & FIDS

Ein „schräges“ NZZ Interview – HANEL
«Man darf muslimischen Eltern ihre Erziehungsrechte nicht verweigern»
Sollten Sie Interesse haben, ein Gespräch in DIESE Richtungen mit mir zu führen und von den bislang bewusst und/oder unbewusst gehegten Klischees Abstand nehmen zu wollen, sehe ich Ihren dementsprechenden schriftlichen Fragen gerne entgegen und will einen Termin für eine Audioaufzeichnung mit Ihnen suchen.

Mit der Erwartung, dass offene Worte das journalistische Interesse und nicht politische Ablehnung provozieren, verbleibe ich mit
freundlichem Gruß
M. Hanel
Medienverantwortlicher VIOZ

Wie erwartet, kam KEINE weitere Anfrage von der Redaktion

 

Dachverbände der Schweizer Muslime verurteilen Aggression im Namen des Islams

Zürich, 7.8.14 (Kipa) Die beiden grossen islamischen Dachverbände der Schweiz verurteilen aufs Schärfste jegliche Aggression im Namen des Islams. In ihren Stellungnahmen bedauern Hisham Maizar, Präsident der Föderation der islamischen Dachorganisationen Schweiz (Fids), und Farhad Afshar, Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (Kios), dass Berichte über islamistische Terrorgruppen wie Islamischer Staat (IS) im Irak und Boko Haram in Nigeria die leiseren muslimischen Stimmen in der Schweiz übertönen. Diese rufen zu Besonnenheit und friedlichem Zusammenleben in der Schweiz auf.

„Wut und Entsetzen“ lösten die Medienberichte über IS und Boko Haram bei ihm als Muslim aus, sagt Hisham Maizar auf Anfrage der Presseagentur Kipa. Die Ideologie dieser Gruppierungen sei „extremistisch, radikal und fundamentalistisch.“ Sie entweihten die Religion und stellten eine grosse Last für deren Anhänger dar.

Dass politische Gruppierungen aus der Religion eine Kampforganisation machten, erinnere ihn an die Mentalität der Kreuzzüge. Diese habe aus dem Christentum als Religion der Liebe eine Eroberungsreligion gemacht, schreibt Afshar auf Anfrage der Kipa. „Wie sehr müssen die wahren Christen damals angesichts des Fanatismus gelitten haben? So ergeht es den Muslimen, wenn sie mit Entsetzen sehen, was Kriegsverbrecher im Namen ihrer Religion des Friedens Verbrechen verüben“, so Afshar weiter.

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GSIW Newsletter 92 – August 2014

GSIW100 NEWSLETTER 92 – August 2014

Hier der Link zur  PDF  Ausgabe August 2014:
http://www.gsiw.ch/newsletter92-08-14.pdf 

Hier der Link zur HTML Ausgabe August 2014:
http://www.gsiw.ch/newsletter92-08-14.htm                                         

GSIW – NEWSLETTER ARCHIV
GSIW –  FORUM
GSIW – HP   KONTAKT: .hanel@gmail.com                                   

 Inhalt:

POLITIK & RELIGION
– Salafistenszene in Embrach
– Rassismusbericht2013
– BURKA VERBOT
– Muslim „Zuwanderungsinserat“ – legal
– Anerkennung des ISLAM

VERANSTALTUNGEN
– Film OMAR (Kritik)
– Neuer Skandalfilm als „Sira“ getarnt
– „Aufruf zur Gewalt gegen Juden auf FB“
– Stellungnahme von NCBI & GSIW
– Stellungnahme Stadtpräsidentin MAUCH
– UNI LUZERN
– Fastenbrechen f. Frauen in Winterthur
– Swiss Muslim Events
– islam.ch

ISLAM & MUSLIME in den MEDIEN
– Radio UAHID
– Islamischer Chinski
– Niqab und Burka
– Falsche Versprechungen
– Judenhass im Namen Allahs
– Eine Karikatur des ISLAM

IN eigener SACHE
– Ein Grabfeld für Muslime
– MONDSICHTUNG 2014/1435
– Judenhass schadet auch Palästinensern

HELFEN WIR CHRISTEN IM IRAK

Muslime und GSIW Mitglieder schreiben
– Die schönsten Namen Allahs
– Neue Beiträge unter www.islamheute.ch

 

RAMADAN – Ansprache von Farhad AFSHAR (KIOS)

Salam – Ramadan Mubarak,
Friede und gesegneter Ramadan

SEDAGHAT im Ramadan

Ansprache von Farhad AFSHAR KIOS bei einem IFTAR der BMK am 6.7.2014

Ramadan ist der Monat der Sedaghat – der Aufrichtigkeit. Die Gebote des Ramadan unterscheiden sich von allen anderen Geboten dadurch, dass sie auf Freiwilligkeit und moralischer Einsicht beruhen. Niemand ist gezwungen zu Fasten, keine Aufsicht steht hinter den Gläubigen und kontrolliert ob sie nicht im Geheimen rauchen, trinken oder essen. Jeder und jede versucht, so gut es geht, den eigenen Ansprüchen zu genügen. Der Ramadan ist eine Zeit der Besinnlichkeit und der Selbstdisziplin, eine Zeit der Auseinandersetzung mit den eigenen Begehrlichkeiten.

Die Selbstbeschränkung ist aber nur ein Bereich des Friedensmonats, die andere Dimension des Ramadans ist die Anteilnahme am Leben der Familie, der Freunde, der Nachbaren und der Gemeinde.

Das bedeutet der Ramadan ist der Monat der Spiritualität, er ist die Zeit der Empathie: Die Muslime fasten freiwilligum sich in die Situation von Menschen zu versetzten, die gezwungen sind zu hungern. Es ist die Zeit deraktiven Anteilnahme, der Zuwendung, der Bemühung die Bürde unglücklicher Mitmenschen zu lindern.

Ramadan ist auch die Zeit des Friedens. Die Ethik des Ramadans beruht auf Sedaghat – der Aufrichtigkeit. Um der Sedagat, dieser Aufrichtigkeit zu entsprechen, darf ich nun meine folgenden Worte selbstkritisch an uns selbst, an die Muslime, richten.

Es genügt moralisch nicht, wenn wir im Ramadan nur die Fastenregeln einhalten, unsere Gebete verrichten und karitativ tätig sind und dabei das Hauptgebot des Islams übersehen – die Verpflichtung zum Frieden. Wenn wir uns bemühen, angesichts des Ramadans, dem Anspruch der Aufrichtigkeit zu genügen, der erstrebten Sedaghat zu entsprechen, dann müssen wir uns eingestehen, dass unsere schweizerischen Freunde, wie auch unsere Kritiker, Recht haben, wenn sie uns fragen:

Was ist mit den schrecklichen Ausschreitungen, den Exzessen und dem Terror in islamischen Ländern?

Vielleicht genügt es als Antwort an die Medien, und es ist auch politisch korrekt zu sagen, wir Muslime leben in der Schweiz und nicht im Ausland. Diese Aussage genügt aber nicht unserem eigenem Anspruch an Sedaghat, es entspricht nicht der Aufrichtigkeit uns selbst gegenüber.

Wir wissen, die zentrale Sehnsucht der Muslime im Ramadan ist der Frieden, dafür beten wir jeden Tag. Jedoch ist es ungenügend nur zu fasten, zu beten und zu spenden, ohne uns auch zu vergegenwärtigen und uns einzugestehen- dass Menschen im Namen des Islams grauenhafte Verbrechen begehen – im Namen unserer Religion der Barmherzigkeit – Kriege, Zerstörungen und Vertreibungen organisieren. Wir alle wissen, in unserer Religion Islam, gibt es keine Legitimität um Aggressionskriege durch politische Argumente zu rechtfertigen. Noch strikter gesagt:

Der Islam verbietet Aggressionskriege.

Wie können wir das Brot mit unseren Nachbaren und Freunden teilen, ohne gleichzeitig uns Bewusst zu sein, dass zurzeit viele Menschen durch die grauenhafte Aggression islamischer Söldner ihre Liebsten, ihre Familien und Ihre Heimat verlieren und hunderttausende Flüchtlinge, Muslime, Christen und Minderheiten in Nachbarländern Schutz suchen?

Vielleicht können wir nichts an der politischen Interessenlage ändern, aber als Gläubige können wir klar und unmissverständlicher klären:

1. „Wer den Frieden bekämpft und das Leben der Menschen vernichtet, ist kein Muslim.

2.  Wer Elend und Leid über die Menschen bringt und ihre Würde zerstört, der verliert im Namen des Islamsdas Recht, Mitglied unserer Glaubensgemeinschaft zu sein“.

Wir Muslime verwahren uns dagegen, dass in unserem Namen, im Namen unserer Religion der Barmherzigkeit, Unmenschlichkeit und Gewalt herrschen. Keine Regierung, keine Armee, keine Sicherheitskräfte, keine Miliz, keine Gruppe, kein geistlicher und kein weltlicher Richter und kein gläubiger Muslim hat das Recht im Namen des Islams, die Gewalt der Waffen an die Stelle der Macht des Rechts zu setzen, um Unrecht auszuüben und die Menschen zu entwürdigen.

Wir Muslime erklären entschieden und für jedermann klar und verständlich, wir akzeptieren keine Aggression und Destruktion in unserem Namen, weder mit der Rechtfertigung durch Fortschritt, noch mit der Rechtfertigung durch Demokratie, noch mit der Rechtfertigung durch Menschenrechte und schon gar nicht mit der Rechtfertigung durch Freiheit.

Nichts ist so verwerflich, wie Unterdrückung im Namen der Freiheit und Entwürdigung im Namen der Würde.

Denn der Koran gebietet für uns Muslime in absolut verbindlicher Satzung:

„Wer einen Menschen tötet, für den soll es sein, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und wer einenMenschen rettet, für den soll es sein, als habe er die ganze Welt gerettet.“ (Koran 5:32)

Der Koran sagt ausdrücklich nicht, wer einen Muslim tötet, nein, ganz im Gegenteil, klar und verständlich, wer einen Menschen tötet. Das ist ein universelles Gesetz der Menschlichkeit und schützt alle Menschen der Welt. Es ist ein Gebot der existentiellen Solidarität und weltweiten Empathie.

Die nachfolgenden Worte darf ich nun wieder an alle richten, die mit uns Ramadan feiern. Der gesegnete Monat Ramadan gehört nicht nur uns Muslimen. Der Monat der Spiritualität ist ein Geschenk an die Menschheit.

Es ist die Zeit der Besinnung, um in Frieden mit sich selbst, mit der Familie, den Freunden, den Nachbaren, den Muslimen, unseren Schwesterreligionen Judentum und Christentum und den Andersgläubigen, sowie mit allen Menschen, die den Frieden ehren – sich verbunden zu fühlen – und Gott für das herrlichste Geschenk des Lebens- den Frieden – zu danken, denn nur im Zustand des Friedens erfahren wir die innere Sicherheit, das Leben und die Welt als Einheit zu erleben.

Der Friede sei mit Euch und die Gnade Gottes und Sein Segen.

As-salâmu aleikum wa rahmatullâh(i) wa barakâtuh(u).

Farhad Afshar,
KIOS – Koordination Islamischer Organisationen Schweiz

-Interlakenstrasse79, 3705 Faulensee
Tel. 041 33 6542842, 078 830 82 80
KIOS@bluewin.ch
Grussbotschaft zum Ramadan,  anlässlich des gemeinsamen Eftars der BMK –
Basler Muslimkommission, mit dem IRF – Interreligiöses Forum Basel
Klybeckstrasse 1b, 4057 Basel
Basel, den 06.07.2014

 

WAS ist POLITISCHER ISLAM?

WAS ist POLITISCHER ISLAM?

Eine Frage von Schweizern an die Muslime. Eine Frage, welche offenbar die Gesellschaften interessiert.

Nicht leicht zu beantworten ist sie überdies, gilt es doch als allgemeines Wissensgut:
„Der Islam trennt nicht Religion von Politik“. Also kann es eigentlich nur politischen Islam geben, oder nicht?

An dieser Stelle soll nun dieser Frage aus muslimischer Sicht, aber auch aus der Sicht jener nachgegangen werden, die als Nichtmuslime herrlich definieren, was unter „politischem Islam“ zu verstehen sei.

Beginnen wir mit einer Recherche im Netz: http://hpd.de/node/6849

Ein Buch, ein Titel: Handlungsstrategien des politischen Islamismus.

Der Sammelband, „Politischer Islam im Vorderen Orient. Zwischen Sozialbewegung, Opposition und Widerstand“ enthält allgemeine Analysen und Länderstudien zur Entwicklung des Islamismus.
Ohne lange auf Einzelheiten einzugehen, wird sofort klar und ersichtlich, WIE gedacht, WIE publiziert wird:

„Politischer Islam entwickelt den ISLAMISMUS.“
Man spricht über „politischen Islam“ und meint „Islamismus„. Man spricht über Islamismus und meint Islam (politisch oder nicht – aber eigentlich schon …).

Weiter im Zitat:

Islamisten sind nicht als Akteure sui generis zu begreifen; vielmehr sind sie rationale Akteure, die zwar ihren ideologischen Bezugspunkt in der Religion des Islam finden, unter anderen Aspekten aber durchaus mit ideologisch anders ausgerichteten Gruppen vergleichbar sind.“ „Dies gilt insbesondere für die Deutung des Islamismus als soziale Bewegung, die sich sowohl gegen autoritäre Herrschaft wie gesellschaftliche Probleme richtet.“

Hier bekommen wir das nächste Stichwort, „ideologisch„.

Nicht finden die Islamisten ihren theologischen Bezugspunkt in der Religion, sondern ihren ideologischen. Weiterlesen

GSIW Newsletter Nr. 91 – Juli 2014

GSIW NEWSLETTER 91

Inhalt
Hier der Link zur  PDF  Ausgabe Juli 2014:
http://www.gsiw.ch/newsletter91-07-14.pdf

Hier der Link zur HTML Ausgabe Juli 2014:
http://www.gsiw.ch/newsletter91-07-14.htm
POLITIK & RELIGION
– Autor kommt dran, der Verleger davon
– Keine Eile beim Thema Muslime
– CVP scheut Diskussion um Islam
– Salafistenszene
– Rassismusbericht 2013

 

VERANSTALTUNGEN
– Film OMAR (Kritik)
– Neuer Skandalfilm als „Sira“ getarnt
– „Respekt“ Iftar mit NCBI
– IMAN Zentrum VOLKETSWIL
Veranstaltungen
– UNI LUZERN
-Fastenbrechen f. Frauen in Winterthur
– Swiss Muslim Events
– islam.ch
 ISLAM & MUSLIME in den MEDIEN
– Ein schräges NZZ Interview
– Die Schule sollte nicht immer nachgeben
– Islam & Schule – zw. 2 Welten
– Nach dem Kindergartenentscheid
– Jüdischer Vertreter für islam. Chinski
– Möglichst unsichtbar
– In Sachen Grabfeld herrscht Funkstille
– Steiniger Weg f. Vorzeigemoschee
– Islamanerkennung in Luzern
– Kopftuchdiskussion vertagt
 ISLAM & MUSLIME in den MEDIEN
– Stadt übernimmt Zinsen f. Kredit
– Kopftuchdiskussion ist populistisch
– Wenn Politiker nichts tun …
– Im Herzen des Islam
– Sektenfachleute erhalten neue Fragen
– Vorsicht: Islam Emanzen
– Schwinigs in Würsten für Muslime
– Ab wann ist Rassismus ein Justizfall?
– Nur das Gespräch baut Vorurteile ab
IN eigener SACHE
– Iftar Finder
– MONDSICHTUNG 2014/1435
Umfassende Information

 Muslime und GSIW Mitglieder schreiben
– Die schönsten Namen Allahs
– Neue Beiträge unter http://www.islamheute.ch