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Quelle: IslaDa
Das WORT „DANK“, „(UN)DANKBAR“ und „DANKBARKEIT“ im QUR‘AN
Hier eine Zusammenstellung:
http://www.gsiw.ch/Dankbarkeit.pdf
Quelle:
Muhammad ASAD’s Koranübersetzung (eigene Übersetzung)
Aus Österreich und aus dem Krankenbett nur kurz:
– Stellen Gesichtsschleier in der Schweiz ein Problem dar?
HANEL:
Nein – kein objektives Problem, da für die amtliche Identitätsprüfung der Niqab vorübergehend gelüftet wird und auch – Gott sei Dank – keine muslimische Frauen bislang auf Demonstrationen als vermummte Steinewerfer ausgemacht werden konnten.
– Was für eine Gesinnung steckt hinter der Initiative?
HANEL:
Es darf mit Recht angenommen werden, dass es sich hier um eine weitere populär populistische Aktion gegen Islam und Muslime handelt.
– Wie steht die VIOZ zur Initiative?
HANEL:
Da es bedauerlicherweise KEINE direkten Kontakte zu den Initianten und den unterstützenden Parteien gibt, um die verschiedenen dringenden Angelegenheiten persönlich, wie es unter verantwortungsbewussten Staatsbürgern eigentlich sein sollte, zu besprechen – mit großem Bedauern und etwas Unmut. Ich vermisse es sehr, dass die politischen Parteien es bislang nicht wagten, auf den seit Jahren vorgetragenen Vorschlag einzugehen, regelmässige Treffen zu vereinbaren, an welchem je ein offiziell nominierter Vertreter der relevanten politischen Parteien und mindestens ein muslimischer Vertreter die anstehenden Problematiken besprechen und sukzessive Lösungsvorschläge einbringen, gemeinsam debattieren und anschließend ihren Gesellschaften zur Begutachtung vorlegen. DAS wäre ein der Schweiz würdigeres Vorgehen, als ständig aus der eigenen Ecke dem sozialen Frieden querzuschießen.
MfG Hanel
Link zum Zeitungsbeitrag Limmattaler Zeitung
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Original Interview von Matthias Scharrer mit VIOZ Sprecher Muhammad HANEL:
Sehr geehrter Herr Hanel,
wie eben besprochen, arbeite ich für die Limmattaler Zeitung an einem Artikel zum Vioz-Jubiläum und wäre froh, wenn Sie heute möglichst bald zurückrufen könnten. Es geht um folgende Fragen:
-Was waren die Gründe für die Vioz-Gründung 1995?
HANEL:
VIOZ wurde 1995 in Stadthaus Zürich geboren. Als Geburtshelfer wirkte Dr. Peter Wittwer, der ehemalige Stadtbeauftragter für Ausländerfragen. Stadt und Kanton brauchten einen Ansprechpartner für Friedhoffragen und die bestehenden vorwiegend ethnischen Verbände haben sich unter der Führung von Dr. Ismail Amin und Dr. Hassan Hatiboglu geeinigt VIOZ als Dachorganisation zu gründen und als Sprachrohr für alle Muslime in Kanton Zürich zu erklären. Dabei gab es drei Hauptziele:
– Was sind die wichtigsten Errungenschaften aus der 20-jährigen Vioz-Geschichte?
HANEL:
Bei der Friedhof Frage ist einen Durchbruch in Wittikon und Winterthur erzielt worden und das galt als Motivation für die Muslime sich vermehrt für eigene Ziele, aber auch ehrenamtlich für der Gesellschaft zu engagieren.
– Was sind die Ziele von Vioz für die Zukunft?
HANEL:
Vorgesehen für die Zukunft ist, die noch nicht verwirklichten Ziele zu erreichen und das Engagement für die ordentliche Integration der Muslime zu verstärken. Dabei wird auch daran gedacht, einen “Runden Tisch” mit Verantwortlichen der politischen Parteien zu etablieren, um anstehende Fragen, die Muslime und den Islam betreffend, kompetent und sachlich zu besprechen und wahrgenommene Probleme möglichst im Konsens nachhaltig zu lösen.
Sehr geehrter Herr Hanel,
Vielen Dank für Ihr E-Mail. Dazu drei Rückfragen:
HANEL:
Bislang konnte weder ein geeigneter Bauplatz, noch die finanziellen Ressourcen gefunden werden, die einen unabhängigen Betrieb garantieren könnten.
HANEL:
Es gab Kontakte bis hin zur Nationalratsebene. Leider, so scheint es, ist man aus Gründen, über die man nur spekulieren kann, nicht bereit, politische „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Allerdings eines ist klar – und dies entspricht meiner tiefsten Überzeugung. Käme es zu wirklich ernsthaften Gesprächen zwischen Muslimen und namhaften Zürcher Politikern ALLER Parteien, könnte der bereits schmerzhaft empfundenen Ablehnung der Muslime und des Islams nachhaltig, zum Wohle des gesellschaftlichen Friedens in Zürich und darüber hinaus entgegen gewirkt werden.
Sehr geehrter Herr Krebs (AZ Medien)
Aus Österreich und aus dem Krankenbett nur kurz:
– Stellen Gesichtsschleier in der Schweiz ein Problem dar?
| Zitat: |
| Nein – kein objektives Problem, da für die amtliche Identitätsprüfung der Niqab vorübergehend gelüftet wird und auch – Gott sei Dank – keine muslimische Frauen bislang auf Demonstrationen als vermummte Steinewerfer ausgemacht werden konnten. |
– Was für eine Gesinnung steckt hinter der Initiative?
| Zitat: |
| Es darf mit Recht angenommen werden, dass es sich hier um eine weitere populär populistische Aktion gegen Islam und Muslime handelt. |
– Wie steht die VIOZ zur Initiative?
| Zitat: |
| Da es bedauerlicherweise KEINE direkten Kontakte zu den Initianten und den unterstützenden Parteien gibt, um die verschiedenen dringenden Angelegenheiten persönlich, wie es unter verantwortungsbewussten Staatsbürgern eigentlich sein sollte, zu besprechen – mit großem Bedauern und etwas Unmut. Ich vermisse es sehr, dass die politischen Parteien es bislang nicht wagten, auf den seit Jahren vorgetragenen Vorschlag einzugehen, regelmässige Treffen zu vereinbaren, an welchem je ein offiziell nominierter Vertreter der relevanten politischen Parteien und mindestens ein muslimischer Vertreter die anstehenden Problematiken besprechen und sukzessive Lösungsvorschläge einbringen, gemeinsam debattieren und anschließend ihren Gesellschaften zur Begutachtung vorlegen. DAS wäre ein der Schweiz würdigeres Vorgehen, als ständig aus der eigenen Ecke dem sozialen Frieden querzuschießen. |
Hier zum Artikel
Sehr geehrter Herr Hanel
… wende ich mich mit meiner Anfrage an Sie:
In der heutigen Ausgabe unserer Zeitung machten wir bekannt, dass ab Herbst an der Universität Zürich eine Gastprofessur für Islamische Theologie eingerichtet wird. Für drei Jahre ist diese Professur privat finanziert und gesichert, übernehmen wird sie Abbas Poya, der momentan eine Forschungsgruppe an der Universität Erlangen leitet.
Die Professur soll die islamische Theologie in den Kontext europäischer Gesellschaften setzen. Es geht darum, dass der akademische Nachwuchs die interreligiöse Koexistenz zu verstehen lernt. Der Gastdozent wird auch für den Dialog mit der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen; auch wenn der Fokus nicht auf dem hiesigen Zusammenleben von muslimischen Zuwanderern und Alteingesessenen liegt.
Salamu alaikum
Muhammad Hanel
Salam alaykum warahmatUllah meine lieben Schwestern,
im Anhang findet ihr eine Ausarbeitung zu dem Thema „Der bewaffnete Kampf im Islam“. Angesichts der aktuellen Ereignisse ein nicht gerade irrelevantes Thema, wie ich finde. Es ist (leider) sehr ausführlich geworden, entschuldigt. Aber ich finde, gerade heutzutage ist dieses Thema es wert, gründlich überdacht zu werden. Und dazu habe ich dennoch – trotz des intensiven Umfangs – allenfalls eine kleine Vorarbeit geleistet. Für jede Art von weiteren Anregungen bin ich ehrlich dankbar!
Nun, an dieser Stelle fasse ich mich (ungewohnt) kurz ;-), alles weitere dann im Anhang. Khayr in scha Allah. DjazakunnAllahu khayran aber auf jeden Fall für eure Mühe, die ihr euch immer macht, wenn ihr euch mit meinen Gedanken auseinandersetzt! Möge es zu unser aller Nutzen sein – amin!
Liebe Grüße und salam alaykum
eure Sandra
WEITERZIEHEN EMPFOHLEN
Die NZZ schrieb am 27.5.2015, resp. am 21.7.2015 in etwa, Zitat Anfang: „Das Zürcher Volksschulamt und der Regierungsrat haben zu Recht die Bewilligung für einen islamischen Kindergarten verweigert. Das Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde des Vereins «al Huda», der ein solches Projekt in Volketswil ZH realisieren wollte, abgelehnt.
Eine Privatschule müsse Gewähr bieten, dass die Schüler keinen pädagogischen und weltanschaulichen Einflüssen ausgesetzt würden, die den Zielen der Volksschule in grundlegender Weise zuwiderliefen, heisst es in dem am Dienstag im Internet publizierten Entscheid.
Es sei heikel, dass den Kindern nicht klar vermittelt werde, dass gewisse religiöse Vorstellungen etwa bezüglich Geschlechtsverkehr vor der Ehe oder Homosexualität nicht den heutigen Regeln der schweizerischen Gesellschaft entsprechen.“ Zitat Ende.
Dieses Urteil ist ein vernichtender Schlag gegen die Werte, welche in einem Land „christlich-jüdischer“ Tradition hochgehalten werden sollten; Werte, welche sich im Wesentlichen nicht von jenen unterscheiden, die in einem Land islamischer Tradition bestimmend sind.
WEITERLESEN unter: http://www.gsiw.ch/Weiterzug_al_Huda.pdf
KOMMENTAR:
Es ist wirklich interessant, dass diese Presseerklärung, trotz expliziter telefonischer Nachfrage eines NZZ Journalisten um eine Stellungnahme KEINE Erwähnung in den Medien gefunden hat.
WARUM?