Der Medienspiegel von kath.ch – Stichwort ISLAM

Es ist schier unglaublich, wie islamrelevante Artikel in ihrer Zahl explodiert sind – vergleichen Sie dies anhand des GSIW Newsletters. Hier der LINK zum Archiv

Nun hier die Artikel, wie sie vom katholischen Medienspiegel in der Schweiz gesammelt wurden:
Hier der LINK zu diesem kompetenten Medienspiegel

Salafisten missionieren auf Zürcher Strassen

«Die wahre Religion» warb vergangene Woche in Winterthur und Zürich um neue Mitglieder. Die salafistische Organisation vertritt einen radikalen Islam.

Der Bund, 27.01.2015

Wie reagieren auf das Phänomen «Pegida»?

Die «Pegida»-Bewegung in Deutschland sorgt international für Schlagzeilen. Mit welchen Strategien die Politik nun versucht, mit dem Phänomen umzugehen, erklärt NZZ-Korrespondent Markus Ackeret im Interview.

NZZ, 27.01.2015

Top-Fokus: Wie wird der Islam wahrgenommen?

Top-Fokus: Wie wird der Islam im Sendegebiet von Tele Top wahrgenommen?

Tele Top, 27.01.2015

Jede Woche Drohbriefe

Der Terroranschlag auf «Charlie Hebdo» hat die Stimmung gegen die rund 430000 Muslime in der Schweiz angeheizt. Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS), zeigt sich besorgt und wünscht sich vom Bundesrat ein Zeichen der Solidarität.

Walliser Bote, 27.01.2015

Der Irrglaube der religiösen Integration

Zur Forderung der Muslim-Organisationen zur staatlichen Anerkennung des Islam in Basel.

Basler Zeitung, 27.01.2015

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Offene Fragen nach Pariser Massaker

Ein Gespräch auf TELEZÜRICH

Das gestrige Massaker bei der Pariser Zeitung „Charlie Hebdo“ macht weit über Frankreichs Grenzen und die Medienbranche hinaus betroffen. Einen Tag danach drängen sich zudem zahlreiche Fragen auf: Tickt in Frankreich eine gesellschaftliche Zeitbombe? Darf man sich in diesem angespannten Umfeld über den Islam lustig machen? Die kontroverse Diskussion heute im „TalkTäglich“.
Gäste:
  • Gilbert Casasus, Frankreich-Experte
  • Muhammed Hanel, Pressesprecher Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich
  • Erich Gysling, Journalist

Hier ist die SENDUNG anzusehen

Einige Anmerkungen zur Sendung:

Tickt eine gesellschaftliche Zeitbombe …
Tickt immer, wenn es in einer Gesellschaft angeblich oder tatsächlich kontroverse Machtinteressen gibt.

Darf man sich über den Islam lustig machen?
Geschlossene Fragen haben nicht nur etwas unprofessionelles, sondern auch etwas heimückisches an sich.

Die wesentlichen Fragen scheinen mir eher zu sein:
Gibt es einen Unterschied zwischen:

  • sich „lustig machen“, jemanden „beleidigen, verspotten und kränken“ und einer „satirisch verpackten Kritik an Missständen“ – und
  • „WAS ist einem Menschen HEILIG“ und
  • zeugt es von Kultur, Bildung und Anstand, ist es Zeichen der Aufklärung, der Reife, des Respekts jemandes HEILIGE zu verspotten? (die Ehre der Ehefrau z.B., das Andenken der Mutter? Die Opferbereitschaft, Tatkraft und Verlässlichkeit der Väter?) Welch böser Vergleich wäre doch: „die Medien – eine H. à ein bestimmter oder alle Journalisten wären daher Z.?

Wäre es bei aller legitimen Kontroverse nicht ein lohnenderes Ziel zu Antworten zu finden, nach Erklärungen zu forschen, die auch gemeinsam vertreten werden können?

Zur Frage der Pressefreiheit und dem Recht auf dieselbe:
Sind sie dafür oder dagegen? (siehe geschlossene Fragen)

Es gehört zur Ehre des Menschseins, sich den Mund nicht verbieten zu lassen – schon gar nicht gegen Ungerechtigkeit … dies ist eine zutiefst islamische Überzeugung!

Vielmehr gilt es bei diesem Fragenkomplex zu bedenken, dass jedem Recht – ein UNRECHT entgegensteht, jedem rechten Gebrauch – ein unrechter MISSBRAUCH!
Wäre es nicht auch bei dieser Frage nicht sinnvoll, sich um eine gemeinsam getragene Definition der Grenze zwischen diesen Polen zu bemühen?

Wie die VIOZ zu dieser Katastrophe steht – wie sie darauf reagiert?
Nun die Mitglieder des Vorstands sind jedenfalls zutiefst BESTÜRZT (eine normale Reaktion auf böswillige Gewalt) – mit BETROFFENHEIT (es wurde inzwischen gut vorbereitet political correct, die Taten einzelner Muslime oder höchst zweifelhafter muslimischer Gruppierungen, ALLEN MUSLIMEN in sippenhafter Manier anzulasten) – mit BEFÜRCHTUNGEN hinsichtlich der Stabilität des gesellschaftlichen Friedens in der Schweiz.

INTERVIEW für 20 Minuten

 

From: Bigliel Thomas
Sent: Wednesday, January 07, 2015 5:14 PM
To: m.hanel@gmail.com
Subject: Dringend: Medienanfrage 20 Minuten

Guten Abend Herr Hanel,

Vielen Dank für das nette Gespräch. Sicher haben Sie bereits von dem schrecklichen Attentat in Paris gehört. In einem Artikel lasse ich im Moment mehrere muslimische Stimmen zu Wort kommen. Gern würde ich auch Ihnen eine Stimme geben.

Wenn Sie folgende Fragen kurz mit einigen Sätzen beantworten könnte, wäre ich Ihnen sehr dankbar:

Was ist Ihnen durch den Kopf gegangen als Sie von dem Anschlag gehört haben?

HANEL:
Dass die mörderische, wahnsinnige Spirale der Gewalt uns eine Drehung näher gekommen ist.

Was bedeutet das für die Schweizer Muslime?

HANEL:
Dass ihr Leben in der Schweiz und in Europa sich weiter erschweren wird.

Haben sie Angst, dass der Anschlag den religiösen Frieden gefährden könnte?

HANEL:
Dieses Attentat bedeutet leider ganz klar eine wirklich ernsthafte weitere Gefährdung des sozialen und religiösen Friedens, da die Gesamtheit der Muslime völlig zu unrecht aufgrund von Verbrechen Einzelner in Sippenhaft genommen werden wird.

Gibt es Forderungen oder Wünsche, die Sie in diesem Zusammenhang haben?

HANEL:
Von den Medien fordere ich endlich eine differenziertere Berichterstattung hinsichtlich der verschiedenen Phänomene globaler Gewalt, von der Politik fordere ich endlich eine nachhaltige, kompetente und kooperative Befassung mit den tatsächlichen Lebensumständen der Muslime in der Schweiz und die Abkehr von populistischer Propaganda – und ich wünsche mir, dass diese Forderungen von Ihren Lesern nicht als anmaßend empfunden werden und durch gemeinsame Bemühungen die Dinge auf den rechten, uns allen genehmen staatsbürgerlichen Platz gerückt werden.

  • Vielen Dank für Ihre baldige Rückmeldung.

 Freundliche Grüsse, Thomas Bigliel

Thomas Bigliel
Redaktor Inland
20 Minuten AG

HANEL:
Eine Veröffentlichung erfolgte nicht – doch scheint der Tagesanzeiger einige Aussagen übernommen zu haben.
Siehe HIER

Interview für den TAGESANZEIGER

Interview für den Tagesanzeiger am 8.1.2015 von Benjamin Hämmerle mit
Muhammad Hanel

Muslime werden zu Unrecht in Sippenhaft genommen

 

Sie sagten, dass es nach dem Anschlag von Paris unter muslimischen Organisationen in der Schweiz Befürchtungen vor Angriffen auf Moscheen bzw. religiöse Einrichtungen gibt. Empfehlen Sie gegenwärtig Ihren Mitgliedern, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen? Wissen Sie von Organisationen, die ihre Einrichtungen nun stärker bewachen oder von der Polizei bewachen lassen?

HANEL:
Ich sagte, dass diesbezüglich Befürchtungen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft wohl auftreten werden.

Dies vor allem auch deshalb, weil durch die schwerkriminellen Übergriffe auf muslimische Einrichtungen in Flums eine Hemmschwelle der Gewalt überschritten wurde, hinter welche nur mit vereinten gesellschaftspolitischen Kräften der Vernunft und Rechtsstaatlichkeit zurückgegangen werden kann.

Bislang gibt es eine von Ihnen angesprochene Empfehlung von Seiten des Dachverbands nicht und auch liegen uns bislang keine Informationen vor, dass muslimische Einrichtungen stärker bewacht werden oder um Polizeischutz angesucht hätten. Dass allerdings unter der muslimischen Gemeinschaft eine ganz allgemein höhere Wachsamkeit und leider auch Misstrauen Platz greifen wird, ist natürlich und verständlich.

Dieses Attentat bedeutet leider ganz klar eine wirklich ernsthafte weitere Gefährdung des sozialen und religiösen Friedens, da die Gesamtheit der Muslime völlig zu unrecht aufgrund der Verbrechen Einzelner oder marginaler resp. zweifelhafter Gruppen in Sippenhaft genommen werden wird.

Welche Einrichtungen könnten besonders gefährdet sein? Jene, die von aussen gut als Moscheen erkennbar sind?

HANEL:
Natürlich spielt die äussere Sichtbarkeit eine Rolle, doch keine primäre. Alle muslimischen Einrichtungen sind heutzutage leicht zu finden. Vielmehr macht mir Sorge, dass es zu tätlichen Übergriffen auf Muslime und speziell auf Frauen kommt, welche durch ihre Tracht als Musliminnen erkennbar sind.

Sie sagten, die besonnenen Kräfte, auch bei den Medien, müssten nun näher zusammenrücken, um eine Gewaltspirale zu verhindern. Was stellen Sie sich darunter vor? Was können die Organisationen und ihre Imame tun? Was können die Medien tun?

HANEL:
Diese Frage ist etwas komplexer um kurz beantwortet zu werden. Daher nur einige Ansätze:

Dass den Medien eine zentrale Rolle zukommt, welche assoziativen Bilder in den Köpfen der Europäer erscheinen, wenn sie die Stichworte “Islam, Koran, Muslime” hören, braucht nicht näher erläutert werden.

Dass die Medien, unterstützt durch bestimmte politische Fraktionen nach dem Motto “only bad news is good news” in den letzten Jahrzehnten alles in der Schweiz dazu beigetragen haben, die Muslime und den Islam in einem einseitigen, ungünstigen Licht (zurückhaltend ausgedrückt) darzustellen, ist ernsthaft nicht zu bestreiten.

Wenn Sie mich fragen, was ich von den muslimischen Organisationen und den Medien – resp. der Politik fordere und was ich mir wünsche, erlaube ich mir folgende Antworten:

Von den Medien fordere ich endlich eine differenziertere Berichterstattung (es geht m.E. nicht nur um einen “Informationsauftrag”, sondern auch um einen KOMPETENTEN “BILDUNGSAUFTRAG”, welchen die Medien (wieder) zu übernehmen haben) hinsichtlich der verschiedenen Phänomene globaler und nationaler Gewalt, von der Politik fordere ich endlich eine nachhaltige, kompetente und kooperative Befassung mit den tatsächlichen Lebensumständen der Muslime in der Schweiz und die Abkehr von populistischer Propaganda – und ich wünsche mir, dass diese Forderungen von Ihren Lesern nicht als anmaßend empfunden werden und durch gemeinsame Bemühungen die Dinge auf den rechten, uns allen genehmen staatsbürgerlichen Platz gerückt werden

Jeder (Muslime, wie Nichtmuslime) kehre zuerst vor der eigenen Türe und bringe seine persönlichen und kollektiven Misskonzeptionen und unzulänglichen Vorstellungen von sich selbst und „den Anderen“ in Ordnung. Zudem ist kompetent unterstütztes gemeinsames Arbeiten, sind gemeinsam durchzuführende nachhaltige Projekte umzusetzen, welche nicht als „interreligiöse Wohlfühlaktionen“ über die Bühne laufen, sondern als gesellschaftlich tatsächlich positiv verändernde Massnahmen erkennbar werden. Verkürzt gesagt, nicht „Integration durch Partizipation“ was meines Erachtens zwar in die richtige Richtung weist, allerdings zu kurz greift, sondern vielmehr „Integration durch Kooperation“, in welche unterschiedliche Kreativität zu neuen Harmonien zu führen vermag.

Hier der LINK zum Artikel und dem, was von diesem Interview übriggeblieben ist:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/anschlag-in-paris/Muslime-werden-zu-Unrecht-in-Sippenhaft-genommen/story/25574948?track

Ach – vielleicht bin ich etwas zu empfindlich, was die Sorgfalt im Umgang mit Worten betrifft.
Gibt es KEINEN Unterschied zwischen Befürchtungen (wie ich schrieb) und ANGST  (wie im Artikel steht)?

ISLAM & STRATEGIE

ISLAM & STRATEGIE – AKTUELL wie NIE
Muhammad Hanel in der König Faisal Stiftung Basel am 9.12.2010
Hier der LINK zur AUDIO Datei dieses Vortrags 

STRATEGIE

Strategie bezeichnet eine bestimmte, intelligente, festgelegte und konsequent zu befolgende Vorgangsweise, um ein definiertes Ziel zu erreichen.

Die wesentlichen Werkzeuge strategisch durchgeführten Handelns sind:

eine bewusste AKTION &
eine bewusste REAKTION

Untaugliche Werkzeuge für die Durchführung einer Strategie sind:

Paralysiertes STILLHALTEN oder die Aussetzung jeder Handlung (Perplexität, Lähmung) und
Unkontrollierter REFLEX oder unkontrolliertes Handeln als Reaktion auf eine Konfliktsituation.

Eine Strategie wird im Konfliktfall  entwickelt, entweder
um einen Angriff auszuführen (nennen wir dies Aktion)
einem Angriff zuvorzukommen (eine reaktionäre Aktion) oder
einen Angriff abzuwehren (Reaktion).

Strategie im konfliktfreien Raum könnte als:
BENEHMEN, SITTE, TRADITION, RITUAL, VERHALTEN, GESETZ, GEWOHNHEIT
bezeichnet, bzw. erkannt werden.

Der ISLAM – die MUSLIME und STRATEGIE

Bevor wir uns der Entwicklung und Beschreibung einer allgemeinen oder auf bestimmte Vorkommnisse spezifisch bezogenen Strategie zuwenden, mögen einige wesentliche Punkte und Zusammenhänge erläutert werden.

Die Schwierigkeiten welche sich der Islam ganz allgemein in der heutigen Zeit, global gegenübersieht, haben im Wesentlichen ihre Ursache im kollektiven Missverständnis bezüglich der Ziele des Islams, wenn wir Muslime nach Ursachen zu suchen bei uns selbst beginnen.

Die Nichtbeachtung, das Vergessen des korrekten islamischen Zieles lässt die Muslime weder eine gemeinsame erfolgreiche Strategie entwickeln, noch, selbst bei Vorhanden­sein einer korrekten Strategie, aufgrund der „Zielunschärfe“, diese erfolgreich zur Anwendung bringen.

Wie von einigen Muslimen besorgt bemerkt wurde, haben die Muslime zurzeit offensichtlich nur zwei Handlungsmöglichkeiten.
Egal was sie tun, ob sie agieren, ob sie reagieren, entweder „sie machen es falsch oder sie machen es falsch“.

Für uns hier in der Schweiz ist allerdings einzig und allein relevant, ob die muslimischen Gesellschaften, Organisationen und Gemeinschaften es zuwege bringen, erstens eine machbare, zeitgemäße und korrekte, für sie alle erfolgreiche, gemeinsame Strategie überhaupt erarbeiten zu können und zweitens, diese auch konsequent umzusetzen.

Dafür ist es vor allem unabdingbar, die ZIELE des ISLAMS einfach, verständlich und verbindlich nochmals zu formulieren und einander in Erinnerung zu heben.

STRATEGISCHES ZIEL des ISLAM/der MUSLIME

Bevor wir uns der Darstellung des strategischen Ziels des Islams zuwenden, darf festgestellt werden, dass es traurige Tatsache zu sein scheint, dass die Muslime das von Gott vorgegebene religiöse Ziel mit jenem vertauscht haben, welches die Glaubensverweigerer für sich selbst definiert haben und darüber hinaus, die Muslime sich mit größtem Bemühen anstrengen, diesen Shirk (diesen Dienst, dem Götzen namens „MACHT“ gewidmet. Audhu bil’Lahi mina ash Shaiytani rajim. Vor dieser verteufelten Irrung möge Gott uns bewahren. 

Der kapitalistische Westen strebt heute unverkennbar danach, seine globale, ja hegemoniale Vormachtstellung zu verteidigen und weiter auszubauen, wobei kaum ein Zweck oder Mittel tabu zu sein scheint, nach dem Motto:

„Mein Zweck heiligt meine Mittel.“

Auch die Mehrheit der Muslime scheint, wie vom Teufel geblendet, der eigenartigen Auffassung, dass es ihre, von Gott gewollte, heilige Aufgabe sei, die Macht, wie oben beschrieben, auf Erden zu erringen, darin mit den Nichtmuslimen zu wetteifern und dabei erwähnten Wahlspruch umzusetzen.

Dies ist gewiss eine falsche, von den islamischen Glaubensgrundsätzen nicht abgedeckte, verblendete, ego­zentrische Auffassung, welche den absoluten Vorschriften Allahs zuwider läuft und mit aller Kraft und Anstrengung bekämpft werden muss und tatsächlich bis zum Ende der Zeiten auch wird. Denn sie bedient polarisierenden Dualismus. Diese Einstellung, dieses verzerrte Glaubenskonzept führt geradewegs in den Krieg zwischen egomanischen, „einäugigen“ Menschengesell­schaften und hat nichts, rein gar nichts mit einem gerechten kleinen oder gar großen Dschihad zu tun.

Harte Worte? Wahre Worte – bi ithni Allah!

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INHALTSANGABE der BEITRÄGE

GENDERFRAGEN

BURKA, NIQAB und die SCHWEIZ

Die FRAU & das WEIBLICHE im QUR’AN

UMFRAGE zur SITUATION muslimischer FRAUEN

Warum geben wohlerzogene Muslime – Menschen anderen Geschlechts nicht die Hand

„Genug der Vorurteile! Selber im Koran lesen. – Frauen lesen den Koran“

VERMUMMUNGSVERBOT in der SCHWEIZ

INTERRELIGIÖSER LEITFADEN des Interr. THINK-TANKS (nur weibliche Mitglieder)

 

INTERVIEWS – MEDIEN

GSIW – NEWSLETTER ARCHIV

AUFSÄTZE, REDEN, GEDANKEN

INTERVIEWS zu ISLAM in der SCHWEIZ

RAMADAN – Ansprache von Farhad AFSHAR (KIOS)

FRAGEN des WINTERTHURER STADTANZEIGERs

2 LESERBRIEFE an die TAGES WOCHE

Presserat rügt Basler Zeitung (BaZ) wegen islamfeindlichen Artikel

Zusammenfassung: Religionen und Gewalt. Die Verantwortung der Schweizer Medien.

Verbaler Rassismus in der Schweiz vorwiegend gegen Muslime

THIELs grausliche KORANKRITIK – Interview Hanel

HANEL auf Schweizer Polit BLOG “VIMENTIS”

Muslime werden zu Unrecht in Sippenhaft genommen – M. HANEL

Interview für 20 Minuten – M. HANEL  (k.V.)*

TELEZÜRI – TalkTäglich mit M.HANEL, E. GYSLING und G. CASASUS

 

 

SCHARIA & andere Themen

OFFENER Brief an Mouhanad KHORCHIDE

Gedanken zur TÖTUNG Glaubensabtrünniger im ISLAM
(Siehe auch unter „POLITIK“)

Gegen Terrorismus und Religiösen Extremismus

An die Kämpfer und Anhänger des selbsternannten „Islamischen Staates“

WIDER den WIDERSINN der ABROGATION im QUR’AN

MONDSICHTUNG 2014/1435

ISLAM & STRATEGIE

 

BILDUNG

WAS ist eine SEKTE

WELTBILDER – relativ oder absolut?

Die Meister des Nichtseins und Seins (SUFIS)

ISLAM & ENVIRONMENT

WINTERZEIT ist LESEZEIT
Buchrezensionen

Imam al-Ghazâlî, sein Leben, sein Wirken, sein Weg

Der Umgang der Religionen mit ihren Fundamentalisten

Die SCHÖNSTEN NAMEN ALLAHs “Asmāʾu ’llāhi ’l-ḥusnā” – Teil 2 “Ar-Rahman – Ar Rahim”
Teil 1 bis 13

„Erst in der Sprache nimmt die Welt ihre geistige Gestalt an“.

 

POLITIK

ISLAM & DEMOKRATIE

ISLAM und DEMOKRATIE in der SCHWEIZ

Ist der ISLAM reformierbar?

WAS ist POLITISCHER ISLAM?

WAS tun gegen IS?

Der «Islamische Staat» und die Muslime in der Schweiz

Dachverbände der Schweizer Muslime verurteilen Aggression im Namen des Islams

Weitere INTERVIEWANFRAGEN … distanziert Euch!

Ingrid THURNER’s KOMMENTAR in der FURCHE – 6.11.2014
Distanzierung

ISLAM unter FASCHISMUSVERDACHT

ISLAM – ISLAMISMUS – FUNDAMENTALISMUS – TERROR

Existenzrecht Israels? – Für wie einfältig halten Sie sich eigentlich selbst?

Gemeinsame Erklärung der Juden und Muslime in der Schweiz

Braucht, gibt es denn eine europäische islamische Identität?

 

PERSÖNLICHES

Aus Erde sind wir – in sie werden wir zurückgebracht – aus ihr werden wir erweckt

Gerechtigkeit das HÖCHSTE ? – Maturaarbeit eines jungen Mannes

Islamische Religionsgemeinde LINZ für O.Ö. & Sbg.

 

ANERKENNUNG als ÖFFENTLICH RECHTLICHE KÖRPERSCHAFT

STELLUNG der MUSLIME & des ISLAM in der SCHWEIZER Gesellschaft
„Karrikaturen im ISLAM“ ISO Umfrage

VIOZ – tote LINK Wiederherstellung –
VIOZ Imamenempfang im Stadthaus ZÜRICH

Zur öffentlich-rechtlichen Anerkennung d. Muslime in der Schweiz

Aus- & Weiterbildung von IMAMEN in der SCHWEIZ

Judenfeindlichkeit gemeinsam überwinden

 

THIELs grausliche KORANKRITIK – Interview Hanel

Sehr geehrter Herr Hanel

Anbei finden Sie wie vereinbart den Weltwoche-Artikel. Zusammengefasst macht Andreas Thiel den Koran darin für Gewalt, Krieg und Unterdrückung verantwortlich. «Neben Aufrufen zu Gewalt und ein paar überholten, primitiven Richtsprüchen ermüdet die Lektüre bloss durch die unaufhörliche Selbstbeweihräucherung Mohammeds und die unablässige Betonung seiner angeblich göttlichen Gesandtschaft – im Wechsel mit Schmähungen von Ungläubigen und üblen Drohungen gegen diese», heisst es darin zum Beispiel. Oder: «Dass islamistische Fanatiker zu Terroristen werden, ist kein Wunder. Denn Rache und Gewalt durchziehen die Lehre Mohammeds wie sonst nichts anderes.»

Meine Fragen an Sie wären:

– Verstehen Sie die Kritik Thiels?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Ja mehr als genug! Denn dies ist die zur Zeit sehr beliebte Strategie von Radikalatheisten den Koran, den Islam und die Muslime und in weiterer Folge alle Religion zu dämonisieren. Man zitiere aus dem Kontext gerissene Passagen, mixe sie mit willkürlicher, nicht theologischer übelwollender, einäugiger Interpretation, würze mit Halbwahrheiten und Lügen, mit Fakten aus der politischen Gegenwart – und serviere dies einem entsprechend sensibilisierten hungrigen Publikum.


– Beleidigt Thiel damit die Muslime in der Schweiz?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Solches Tun beleidigt alle vernünftig Denkenden, welche ihr Streben auf Wahrheit, Wissen und gesellschaftlichen Frieden hin gerichtet haben – und damit natürlich auch Muslime.


– Kann der Koran aus Ihrer Sicht dazu führen, dass sich Muslime radikalisieren?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– “Kann Fragen” sind der Tod jeglichen ordentlichen Dialogs, da ALLES mit ALLEM verbunden ist und miteinander – auch wider die Regeln allgemeiner Norm – verknüpft werden KANN, womit Willkür Tür und Tor geöffnet wird.


– Was sind die Vorzüge des Korans? Was kann er modernen Muslimen geben?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Für Muslime sind die Vorzüge des Korans, aus überzeitlicher Quelle zu stammen und somit für alle Zeiten Rechtleitung jenen zu geben, welche ihren Verstand gebrauchen und auf ihre Herzen hören wollen.


– Ist der Koran brutaler als die Bibel?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Finde diesen Vergleich nicht wirklich angebracht. Dennoch scheint auch wissenschaftlich klar zu belegen sein, dass der Koran einen weit weniger brutalen Wortschatz aufweist als das Buch der Bücher und auch inhaltlich immer dem Frieden den Vorzug gibt und Gewalt nur als letzte Option gegen größere Gewalt und Unrecht legitimiert.


– Glauben Sie, dass sich Thiel mit seiner extremen Kritik in Gefahr bringt?

M.Hanel hat Folgendes geschrieben:
– Bestimmt nicht in größere Gefahr, als Palästinenser, Syrer oder andere Muslime mit ihrem blossen Dasein ausgesetzt sind.


Ich freue mich auf Ihre Antworten!
Beste Grüsse,
Jacqueline Büchi
Stv. Leiterin Inland/Politik
20 Minuten AG
Tamedia AG
Werdstrasse 21
Postfach
CH-8021 Zürich